″Sea Watch 4″ wartet auf Anlege-Erlaubnis | Aktuell Europa | DW

″Sea Watch 4″ wartet auf Anlege-Erlaubnis | Aktuell Europa | DW

0 Von


Zuletzt habe die Sea-Watch-4-Crew bei ihrem siebten Rettungseinsatz seit dem vergangenen Donnerstag mehr als 100 Bootsmigranten von einem doppelstöckigen Holzboot in Sicherheit gebracht. Darunter sei auch ein Neugeborenes gewesen. Inzwischen sind 482 Gerettete auf dem Schiff der privaten Organisation. Viele von ihnen seien sehr erschöpft, seekrank und dehydriert. Sie müssten nun so schnell wie möglich an Land versorgt werden, erklärten die Seenotretter von „Sea Watch“.

Überfüllte Auffangzentren

Migranten versuchen immer wieder, in oft überfüllten Booten Italien und damit die EU zu erreichen. Auf der italienischen Insel Lampedusa, die zwischen Tunesien und Malta liegt, registrierten die Behörden in der Nacht zu Montag insgesamt fast 350 Menschen, die dort in mehreren Booten ankamen, wie die Nachrichtenagentur ANSA meldet. Das Auffangzentrum auf der Insel sei überfüllt.

Vor der kalabrischen Küste wurden in derselben Nacht 88 Migranten von der Küstenwache gerettet. Sie waren mit einem Segelboot in Seenot geraten.

Flüchtlingen mit Rettungswesten auf einem Schlauchboot. Im Vordergrund die Seenotretter.

Ein Boot voller Hoffnungen – Deutsches Hilfsschiff „Sea Watch 4“ rettet Bootsmigranten im zentralen Mittelmeer

Dem italienischen Innenministerium zufolge erreichten in diesem Jahr bislang rund 59.700 Migranten in Booten Italien. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es fast 32.500. Das Mittelmeerland fordert von der Europäischen Union schon länger Hilfe bei der Verteilung der Menschen.

Sea Watch ist ein in Berlin ansässiger Verein, der sich für die Seenotrettung von Flüchtlingen und Migranten einsetzt. Er wurde 2015 von mehreren Privatpersonen gegründet und betreibt derzeit zwei Schiffe im Mittelmeer.

fab/AR (dpa, kna)




Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

DigistoreProfi stellt den RSS-Nachrichtendienst nur zur Verfügung und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unsere Nachrichten soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.

Empfehlung:   Moria: Wohin mit den Menschen?