″Spanischer Nobelpreis″ für BioNTech-Gründer | Aktuell Welt | DW

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Das deutsch-türkische Forscherehepaar teilte sich die als „spanische Nobelpreise“ bekannte Auszeichnung in der Sparte Forschung und Technik mit fünf weiteren Entwicklern von Corona-Impfstoffen.

Die international renommierten Preise werden jedes Jahr in acht Kategorien von König Felipe VI. sowie der spanischen Thronfolgerin Leonor im nordspanischen Oviedo vergeben und sind mit jeweils 50.000 Euro dotiert. Die Forscher der COVID-Impfstoffe waren jedoch die „Stars des Abends“, denen für die Rettung von Millionen Menschenleben ein minutenlanger Applaus gespendet wurde.

Preis auch für CAMFED-Arbeit in Afrika

Der nach dem Titel der Thronfolgerin benannte Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Sparte Internationale Zusammenarbeit ging an die Organisation CAMFED für die Bildung von Mädchen und Frauen in Afrika. CAMFED ermögliche benachteiligten Mädchen den Zugang zu Bildung und Arbeitsplätzen in ländlichen Gebieten und kämpfe damit gegen soziale Ungerechtigkeit, so die Jury. Die 1993 in Simbabwe gegründete Nichtregierungsorganisation hat demnach über 4,8 Millionen Mädchen in Afrika gefördert.

USA Washington Essensküche während des Shutdown

„World Central Kitchen“ (hier ein Archivbild aus Washington) gehört ebenfalls zu den Preisträgern

In der Sparte Eintracht wurde der spanische Starkkoch Jose Andres Puerta und seine Hilfsorganisation World Central Kitchen (WCK) gekürt. Sie versorgte demnach weltweit mehr als 50 Millionen Menschen in Katastrophengebieten mit kostenlosen Mahlzeiten. Puerta stiftete das Preisgeld den Vulkan-Opfern auf der Kanareninsel La Palma, die ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben.

Weiter wurden die serbische Performance-Künstlerin Marina Abramovic und der französische Schriftsteller Emmanuel Carrere geehrt. Die US-Journalistin und Autorin Gloria Steinem, Siegerin in der Sparte Kommunikation und Geisteswissenschaften, hob König Felipe als eine der bedeutendsten Figuren der Frauenrechtsbewegung hervor.

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Der indische Wirtschaftsnobelpreisträger Amartya Sen wurde vom spanischen Monarchen für seine Studien über soziale Ungerechtigkeit, Hungersnöte und Armut mit dem Preis für Sozialwissenschaften geehrt. Außerdem gab es eine Auszeichnung für die spanische Schwimmerin Teresa Perales. Sie habe den Preis für Sport nicht nur wegen ihrer 27 paralympischen Medaillen verdient, so König Felipe, sondern für ihre „Willenskraft“, die Hürden des Lebens zu überwinden. Die Spitzensportlerin sitzt seit 19 Jahren im Rollstuhl.

haz/ack (kna, dpa)




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