″Weiterhin Hoffnung″ nach Surfside-Kollaps | Aktuell Amerika | DW

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„Wir haben weiterhin Hoffnung. Wir suchen weiter. Wir suchen nach lebenden Menschen in den Trümmern, das ist unsere Priorität“, sagte Daniella Levine Cava, die Bürgermeisterin des Bezirks Miami-Dade im US-Bundesstaat Florida. Nach ihren Angaben behinderte am Samstag ein Feuer die Suche nach möglichen Verschütteten. Der Feuerwehr gelang es nicht, den Brandherd unter dem Schutt rasch ausfindig zu machen.

Das zwölfstöckige Gebäude in Surfside nördlich von Miami Beach war in der Nacht zu Donnerstag (Ortszeit) eingestürzt. Betroffen waren insgesamt 55 Wohnungen, darunter auch Feriendomizile. Nach wie vor ist der Verbleib von 159 Menschen unklar. Bestätigt werden konnte lediglich der Tod von vier Personen.

Nach Gebäude-Einsturz in Florida

Von der Feuerwehr nur schwer zu lokalisieren: ein Brand unter den Trümmern

Wie Floridas Senator Marco Rubio mitteilte, kommen viele der Vermissten aus dem Ausland – unter anderem aus Argentinien, Uruguay und Paraguay. Kanada erklärte, dass auch mindestens vier Kanadier „betroffen“ sein könnten.

„Große strukturelle Schäden“

Der als „Champlain Towers South“ bekannte Wohnkomplex in Strandnähe wurde 1981 gebaut. Ein Gutachten aus dem Jahr 2018 stellte schon damals „große strukturelle Schäden“ sowie Risse und Abbröckelungen im Keller des Gebäudes fest. Ein Experte führte viele der Schäden auf die salzhaltige Meeresluft zurück. Dass das Gebäude einsturzgefährdet sei, schrieb er aber nicht.

Laut einer Studie des Umweltwissenschaftlers Shimon Wdowinski von der Florida International University wurden an dem Standort Mitte der 1990er Jahre zudem Anzeichen von Bodensenkungen festgestellt. „Ich weiß nicht, ob der Einsturz vorhersehbar war. Aber wir haben festgestellt, dass sich das Gebäude damals bewegte“, sagte Wdowinski dem Nachrichtensender CNN.

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wa/ml (afp, dpa)




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