14 Jahre Straflager für Viktor Babariko | Aktuell Europa | DW

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Der belarussische Oppositionelle Viktor Babariko ist zu 14 Jahren Haft in einem Straflager verurteilt worden. Dies teilten seine Unterstützer auf dem Twitter-Account des 57-Jährigen mit. Der 57-jährige ehemalige Chef der Belgazprombank sei der Annahme von Bestechungsgeldern und der Geldwäsche überführt, urteilten die Richter in Minsk. Die Staatsanwaltschaft hatte 15 Jahre Haft gefordert. Babariko selbst bestreitet jegliches Fehlverhalten.

Der prominenteste Gegner von Staatschef Alexander Lukaschenko hatte bei der Präsidentenwahl in Belarus im vergangenen Jahr kandidiert. Er galt damals als wichtigster Herausforderer des Amtsinhabers, doch wenige Wochen vor der Abstimmung wurde er festgenommen. Babarikos Verhaftung führte dazu, dass sich mehrere Lager von Regierungskritikern zusammenschlossen und die Kandidatur der inzwischen im Exil lebenden Swetlana Tichanowskaja unterstützten.

Massenproteste brutal niedergeschlagen

Die von massiven Betrugsvorwürfen überschattete Wahl im August gewann nach Angaben der Wahlkommission Lukaschenko. Massenproteste gegen ihn, die lange Zeit anhielten, wurden von den Sicherheitskräften brutal niedergeschlagen. Viele Demonstranten sitzen ebenso wie führende Vertreter der Opposition in Haft.

jj/AR (dpa, afp, rtr)




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