265 Bootsflüchtlinge erreichen Sizilien | Aktuell Europa | DW

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Das spanische Rettungsschiff “Open Arms” hat 265 in Flüchtlinge nach Sizilien gebracht. Die Mehrheit der in den vergangenen Tagen im südlichen Mittelmeer geretteten Migranten sollten nach Angaben des italienischen Rundfunks auf ein Quarantäne-Schiff vor dem Hafen von Porto Empedocle gebracht werden. 50 Minderjährige würden in eine Einrichtung auf dem Festland untergebracht, hieß es weiter. Wegen der Corona-Beschränkungen durfte das Schiff nicht in den Hafen einlaufen.

Unter den bei mehreren Rettungseinsätzen an Bord genommenen Flüchtlingen sind nach Angaben der Hilfsorganisation “Open Arms” auch sechs Kleinkinder und eine hochschwangere Frau.

Mittelmeer Libyen | NGO Open Arms hilft Migranten im Boot

Unter den Bootsflüchtlingen sind mehrere Kleinkinder und unbegleitete Minderjährige

Malta hatte die Genehmigung, den nächstgelegenen Hafen anzulaufen, verweigert. Während die Geretteten bei stürmischem Wetter an Deck der “Open Arms” versorgt wurden, teilte Italien dem Schiff in der Nacht auf Montag Porto Empedocle in Sizilien als sicheren Hafen zu. Die “Open Arms” ist dem Gründer Oscar Camps zufolge derzeit das einzige private Seenotrettungsschiff auf hoher See im Mittelmeer. Es war kurz vor Weihnachten von Spanien aus zu seiner neuen Mission ausgelaufen.

Die Menschen waren bei zwei Rettungseinsätzen am Donnerstag und Sonntag aus Holzbooten im Mittelmeer geborgen worden. Viele der Geretteten stammen aus Eritrea, hieß es. Im vergangenen Jahr verzeichneten italienische Behörden 34.134 Migranten und Schutzsuchende, die auf dem Seeweg in das Land gelangten. Die Regierung in Rom hatte die Aufnahme von Migranten von verschiedenen privaten Rettungsschiffen wiederholt verzögert, dann aber doch die Freigabe zum Einlaufen in eigene Häfen gegeben.

bri/sti (epd, kna)




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