70.000 Menschen fliehen vor neuem Feuer in Kalifornien | Aktuell Amerika | DW

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Das sogenannte Silverado-Feuer brach nach Angaben der Feuerwehr nahe Irvine aus, einer Stadt mit 280.000 Einwohnern im kalifornischen Bezirk Orange County. Extrem starke Winde und die Trockenheit sorgten dafür, dass sich die Flammen rasch ausbreiteten. 70.000 Menschen mussten vorsichtshalber ihre Häuser verlassen. Irvine liegt etwa 60 Kilometer südöstlich von Los Angeles.

USA Silverado-Feuer nahe Irvine in Kalifornien (Mike Blake/Reuters)

Die Bewohner dieser Häuser wurden in Sicherheit gebracht

In diesem Jahr leidet Kalifornien unter einer besonders schlimmen Waldbrandsaison. Im bevölkerungsreichsten Bundesstaat der USA wüteten nach einer Zählung der kalifornischen Feuerwehr bereits mehr als 8000 Brände. Mehr als 16.000 Quadratkilometer Wald und Nutzland sind bereits zerstört, eine Fläche, die mehr als vier Mal so groß wie die Mittelmeerinsel Mallorca ist. 31 Menschen kamen durch die Flammen ums Leben.

USA | Kalifornien | Silverado-Feuer nahe Irvine (Jeff Gritchen/Orange County Register/ZUMA Wire/picture-alliance)

Die Autobahn bei Irvine ist gesperrt

Nach Angaben der Feuerwehr-Behörde Cal Fire kämpfen derzeit mehr als 4000 Feuerwehrleute gegen 22 Waldbrände. In Gebieten mit insgesamt 34 Millionen Einwohnern gilt derzeit die Alarmstufe Rot für hohe Feuergefahr.

Silverado-Feuer nahe Irvine in Kalifornien (Mike Blake/Reuters)

Rasch näherte sich das sogenannte Silverado-Feuer der Stadt Irvine

Wissenschaftler machen die Klimakrise für die seit Jahren zunehmenden Wald- und Buschbrände im Westen der USA mitverantwortlich. Nach ihren Angaben nimmt durch die Erderwärmung die Trockenheit in der Vegetation deutlich zu, was wiederum eine rasche Ausbreitung der Flammen begünstigt.

se/wa (afp, ap, dpa)




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