8000 Tote im Drogenkrieg auf den Philippinen | Aktuell Asien | DW

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Das umstrittene rigide Vorgehen des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte gegen die Drogenkriminalität hat in den vergangenen vier Jahren fast 8000 Menschen das Leben gekostet. Zudem seien bei mehr als 234.000 verdeckten Ermittlungseinsätzen seit Juli 2016 mehr als 350.000 Verdächtige festgenommen, teilte Polizeichef Camilo Cascolan in einem Bericht mit. Allein im September und Oktober wurden demnach 119 Verdächtige in mehr als 9000 Polizeieinsätzen getötet.

Duterte will notfalls ins Gefängnis gehen 

Duterte hatte bei seiner Wahl 2016 ein hartes Vorgehen gegen Drogenkriminelle angekündigt. Drogenschmugglern drohte er mit dem Tod. Seine Strafermittler ermunterte er, Verdächtige besser zu erschießen, als sich selbst in Lebensgefahr zu bringen.

Menschenrechtler werfen der Regierung in Manila schwere Menschenrechtsverletzungen beim Kampf gegen die Drogenkriminalität vor. Im vergangenen Monat hatte Duterte bei einer Fernsehansprache erklärt, er übernehme die Verantwortung für alle Tötungen im Rahmen der Kampagne gegen illegale Drogen. Er sei sogar bereit, dafür ins Gefängnis zu gehen.

nob/sti (dpa, epd)




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