Alle Entwicklungen zur Bundestagswahl im DW-Ticker zum Nachlesen | Aktuell Deutschland | DW

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Der Live-Ticker ist jetzt geschlossen und wird nicht weiter aktualisiert. Sie können die Ereignisse aus den Stunden während und nach der Bundestagswahl hier nochmals verfolgen.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Nach der Bundestagswahl zeichnet sich eine schwierige Regierungsbildung ab.
  • Rund 60,4 Millionen Bürgerinnen und Bürger waren aufgerufen, bis 18.00 Uhr MESZ Erst- und Zweitstimme abzugeben und damit über die Zusammensetzung des neuen Bundestags zu entscheiden
  • Die Wahlbeteiligung lag wohl höher als bei der vorangegangenen Bundestagswahl

00.11 Uhr – Der SPD-Politiker Karl Lauterbach holt sich das Direktmandat für den Wahlkreis Leverkusen – Köln IV und bleibt damit im Bundestag. Der Gesundheitsexperte, der durch die Corona-Pandemie deutschlandweit präsent ist, liegt uneinholbar vor der CDU-Kandidatin, der nordrhein-westfälischen Integrations-Staatssekretärin Serap Güler. Lauterbach war bei der SPD auf einem hinteren Listenplatz gelandet, er bleibt durch sein Direktmandat aber im Bundestag. 

23.00 Uhr – Der CDU-Wirtschaftspolitiker Friedrich Merz hat das Direktmandat im Hochsauerlandkreis mit deutlicher Mehrheit geholt und den SPD-Kandidaten Dirk Wiese distanziert. Merz wäre auch gerne CDU-Vorsitzender geworden, unterlag im Kampf um den Chefposten aber Armin Laschet.

22.50 Uhr – Die CDU hat den Wahlkreis der scheidenden Bundeskanzlerin Angela Merkel in Mecklenburg-Vorpommern an die SPD verloren. Der CDU-Kandidat Georg Günther liegt kurz vor dem Ende der Auszählung deutlich hinter seiner SPD-Konkurrentin Anna Kassautzki. Merkel hatte hat das Direktmandat im äußersten Nordosten seit 1990 achtmal gewonnen.

22.45 Uhr – Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat bei der Bundestagswahl das Direktmandat ihres Wahlkreises Saarbrücken offenbar verpasst. Die 59-Jährige lag nach Auszählung von fünf von sechs Gemeinden hinter der SPD-Kandidatin Josefine Ortleb.

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22.30 Uhr – Die Linke hat dank mindestens drei Wahlkreis-Gewinnern den Einzug in den Bundestag wohl sicher. In Berlin zeichnen sich trotz Einbußen Direktmandate für Gregor Gysi und Gesine Lötzsch ab. Im Wahlkreis Leipzig II liegt Sören Pellmann nach Auszählung fast aller Stimmen deutlich vorne.

22.05 Uhr – Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) rechnet mit komplizierten Verhandlungen zur Regierungsbildung. „Das werden keine einfachen Gespräche sein.“ Der Mehrheitswille sei aber wohl, dass Olaf Scholz für die SPD Bundeskanzler wer

21.10 Uhr – Die Linke-Vorsitzende Susanne Hennig-Wellsow führt das schlechte Ergebnis bei der Bundestagswahl auf Fehler in der Vergangenheit zurück. Das Ergebnis sei „mit Sicherheit nicht in den letzten Wochen entstanden“. Es habe nicht an den Spitzenkandidaten Janine Wissler und Dietmar Bartsch gelegen. Die Linke habe in der Vergangenheit bei manchen Themen „keine Klarheit gezeigt“.

20.50 Uhr – Der Kanzlerkandidat der SPD, Olaf Scholz, untermauert seinen Führungsanspruch bei der Regierungsbildung nach der Bundestagswahl. „Das ist ein sehr, sehr eindeutiges Votum“, sagt Scholz in der sogenannten Elefantenrunde der Spitzenkandidaten. Er werde „alles tun“, um die Koalitionsverhandlungen vor Weihnachten erfolgreich zu beenden.

Olaf Scholz, Kanzlerkandidat der SPD, bei der Berliner Runde

Olaf Scholz, Kanzlerkandidat der SPD, bei der „Berliner Runde“

20.31 Uhr – CSU-Chef Markus Söder sagt, Rot-Rot-Grün „hat heute eine Klatsche bekommen.“ Dies sei auch ein klares Votum gegen SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz, betont Söder. Nun gehe es darum, ein Regierungsbündnis für die Zukunft zu schmieden. Diesen Anspruch Deutschland zu erneuern könne man gut mit Armin Laschet dokumentieren – „vielleicht mit der FDP und den Grünen zusammen“.

20.30 Uhr – Die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, sieht das Wahlergebnis ihrer Partei zwiegespalten. „Das ist nicht nur Grund zur Freude„, sagt sie angesichts des verfehlten Wahlziels, stärkste Partei zu werden. Zugleich sei mit dem Zugewinn an Stimmen der „klare Auftrag verbunden, für eine Erneuerung in diesem Land zu sorgen“. Zudem macht Baerbock klar, dass sie zusammen mit ihrem Co-Bundesvorsitzenden Robert Habeck als Team in die Koalitionsverhandlungen gehen wird.

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20.20 Uhr – Eine neue Bundesregierung muss nach Ansicht von Unionskanzlerkandidat Armin Laschet unterschiedliche Richtungen versöhnen. Es müsse eine Koalition werden, „die man gerne macht„, sagte Laschet in der „Berliner Runde“ von ARD und ZDF. „Das war in der großen Koalition am Ende nicht mehr so der Fall“.

Armin Laschet, Kanzlerkandidat der Unionsparteien, bei der Berliner Runde

Armin Laschet, Kanzlerkandidat der Unionsparteien, bei der „Berliner Runde“

20.18 Uhr – Der Kanzlerkandidat der SPD, Olaf Scholz, will bei der Regierungsbildung auf das Tempo drücken. Er plädiere für eine „gute pragmatische Regierung für Deutschland“. Zunächst gelte es aber, die endgültige Auszählung aller Stimmen abzuwarten. Bei den Koalitionsverhandlungen sollte es den Ansatzpunkt geben, dass „sich jeder und das ganze Land in einer Regierung wiederfinden kann“.

20.15 Uhr – Die Spitzenkandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien treffen sich bei ARD und ZDF zur traditionellen „Elefantenrunde„. 

Die Berliner Runde mit den Spitzenkandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien

Die Befragung der Spitzenkandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien heißt offiziell „Berliner Runde“




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