Anschlag vor einer Schule in Somalia | Aktuell Afrika | DW

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Mindestens acht Menschen sind getötet worden, als in der Nähe eines Schulgebäudes die in einem Auto versteckte Bombe explodierte. 17 Menschen wurden nach Polizeiangaben bei dem Anschlag in Somalias Hauptstadt Mogadischu verletzt, darunter elf Kinder. Einige von ihnen sind schwer verletzt. Die Wucht der Detonation im morgendlichen Berufsverkehr habe einen Teil des Gebäudes einstürzen lassen, hieß es weiter.

„Es war schlimm zu beobachten, wie unser Schulgebäude einstürzte“, sagte der Lehrer Ahmed Ali der Deutschen Presse-Agentur. „Viele unserer Schüler sind verletzt. Andere stehen unter Schock.“

Helfer suchen in den Trümmern des Schulgebäudes nach weiteren Opfern

Helfer suchen in den Trümmern des Schulgebäudes nach weiteren Opfern

Al-Shabaab bekennt sich 

Die islamistische Terrorgruppe Al-Shabaab reklamierte über ihr Sprachrohr Radio Andalus den Anschlag für sich. Man habe westliche Beamte angegriffen, die von einem Konvoi der Friedenstruppe der Afrikanischen Union (AU) eskortiert worden seien. Zeugen erklärten allerdings, eine private Sicherheitsfirma habe die Beamten begleitet.

Al-Shabaab mit Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Kaida kämpft in dem Land am Horn von Afrika seit Jahren um die Vorherrschaft. Die Terrormiliz kontrolliert weite Teile des Südens und des Zentrums in Somalia und verübt immer wieder Anschläge auf Sicherheitskräfte, Zivilisten, Regierungseinrichtungen oder Hotels.

Erst am Samstag war bei einem Selbstmordanschlag in Mogadischu der populäre Investigativjournalist Abdiazis Mohamud Gulled getötet worden.

se/as (dpa, ap, rtr, afp) 




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