Anti-Terror-Einsatz der EU in Mosambik | Aktuell Afrika | DW

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Ziel ist die Ausbildung und Unterstützung der einheimischen Armee beim Schutz der Zivilbevölkerung und der Wiederherstellung der Sicherheit, hieß es nach dem Beschluss der EU-Außenminister in Brüssel. Deutschland will an der Mission nicht teilnehmen, wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin bekräftigte.

Die Mission “EUTM Mozambique” ist zunächst auf zwei Jahre angelegt. Das Kommando soll Portugal übernehmen. Im Vorfeld des Brüsseler Beschlusses hatten Medien unter Berufung auf Diplomaten berichtet, es sollten “schnelle Reaktionskräfte” (“quick reaction force” – QRF) ausgebildet werden. Dabei handele es sich um Eliteeinheiten aus mosambikanischen Soldaten, die in der Lage seien, alliierte Kräfte bei Bedrohungen schnell und effektiv zu unterstützen. 

Mosambik Flüchtlinge aus Palma in Pemba

Übergangslager in Pemba: Rund 700.000 Menschen wurden durch islamistische Gewalt vertrieben

Ein Kampfeinsatz der EU-Soldaten sei nicht vorgesehen. Es gehe vielmehr um eine sogenannte nicht-exekutive militärische Ausbildungsmission der EU. In der Provinz Cabo Delgado im Norden des afrikanischen Landes greifen islamistische Kämpfer, die mit der Terrororganisation “Islamischer Staat” (IS) in Verbindung stehen, vermehrt staatliche Einrichtungen, Siedlungen und die Zivilbevölkerung an. In der Region wächst die Sorge vor dem Einfluss der Islamisten. Die Gewalt hat laut EU zur Vertreibung von mehr als 700.000 Menschen geführt.

uh/qu (epd, dpa, rtr)




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