Ausschreitungen bei Corona-Protest in Italien | Aktuell Europa | DW

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Tausende Italiener haben in mehreren Städten gegen die verschärften Auflagen zur Eindämmung der Corona-Pandemie demonstriert. In Mailand randalierten Gegner der Maßnahmen in Straßenbahnen und zündeten Mülleimer an. Die Polizei setzte Tränengas gegen eine Gruppe junger Demonstranten ein, die die Beamten mit Flaschen und anderen Wurfgeschossen angriffen.

Italien Protest gegen Coronavirus Einschränkungen (Marco Bertorello/AFP/Getty Images)

In Turin gingen Schaufensterscheiben zu Bruch

Ähnliche Szenen spielten sich in Turin und Neapel ab, wo Hunderte Menschen auf die Straße gingen. Schon vorangegangene Proteste am Freitagabend in Neapel und am Samstag in Rom waren von Gewalt überschattet.

Italien Protest gegen Coronavirus Einschränkungen (Marco Bertorello/AFP/Getty Images)

Die Polizei setzte in Turin Wasserwerfer ein

Italiens Regierungschef Giuseppe Conte hatte am Sonntag nach einer erneuten Rekordzahl an Corona-Neuinfektionen weitere Alltagsbeschränkungen angekündigt. So müssen Kinos, Theater und Fitnessstudios, aber auch Bäder, Skiresorts und Konzerthallen für zunächst einen Monat schließen. Restaurant und Bars dürfen nur noch bis 18 Uhr öffnen.

Italien Protest gegen Coronavirus Einschränkungen (Fabio Sasso/LaPresse/dpa/picture alliance)

In Neapel gingen Hunderte Menschen gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße

Während der ersten Corona-Infektionswelle im Frühjahr war Italien eines der am schwersten betroffenen Länder der Welt. Insgesamt wurden dort rund 540.000 Infektionen nachgewiesen. Mehr als 37.000 Menschen starben bisher an oder mit einer COVID-19-Erkrankung.

jj/ww (dpa, afp)




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