Außenminister Maas vermittelt in Nahost | Aktuell Nahost | DW

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Aus der Ferne agiert die Bundesregierung schon länger als Vermittler in dem Gewaltkonflikt. Nun wird Bundesaußenminister Heiko Maas an diesem Donnerstag in der Krisenregion erwartet, zu politischen Gesprächen in Israel und im palästinensischen Westjordanland. Nach Angaben seines Ministeriums wird Maas in Jerusalem seinen israelischen Kollegen Gabi Aschkenasi, Verteidigungsminister Benny Gantz sowie Staatspräsident Reuven Rivlin treffen. In Ramallah kommt er mit dem palästinensischen Ministerpräsidenten Mohammed Schtajjeh zusammen.

Im Vorfeld seiner Reise twitterte der deutsche Außenminister:

Am Mittwoch hatte Maas im Bundestag nochmals den “Raketenterror” der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen verurteilt und ein sofortiges Ende der Angriffe auf Israel verlangt. Zugleich äußerte der Außenminister seine Besorgnis darüber, dass es in der Nahost-Diplomatie seit Jahren nicht vorangehe. Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern lasse sich nur lösen durch eine “verhandelteZwei-Staaten-Lösung“, betonte er. “Daran ist in den letzten Jahren viel zu wenig gearbeitet worden.”

Die diplomatischen Bemühungen um ein Ende der seit Montag vor einer Woche begonnenen Gewalteskalation liefen bislang ins Leere. Auch die vierte Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates in acht Tagen am Dienstag brachte keine Fortschritte.

Israels Armee prüft Waffenruhe      

Aus israelischen Armeekreisen hieß es derweil, die Möglichkeit einer Waffenruhe werde geprüft. Israel wolle sicherstellen, dass die militärischen Ziele der Luftangriffe erreicht worden seien, und dass die Hamas “die Botschaft verstanden hat”.

Nach Angaben der israelischen Armee feuerten militante Palästinenser bislang etwa 3700 Raketen aus dem Gazastreifen Richtung Israel ab. Die israelischen Streitkräfte reagierten mit Luftangriffen auf Einrichtungen der Hamas und anderer militanter Gruppen.

Die Zahl der Todesopfer im Gazastreifen erhöhte sich nach palästinensischen Angaben auf 227. Wie viele Zivilisten unter den Opfern sind, gab das Gesundheitsministerium in Gaza bislang nicht bekannt. Israel meldete bisher zwölf Todesopfer.

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se/mak (afp, dpa, rtr) 




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