Ballon-Angriffe rufen Israels Armee auf den Plan | Aktuell Nahost | DW

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Seit Anfang August greift die israelische Armee beinahe täglich Ziele im Gazastreifen an, aus dem immer wieder Ballons mit Brand- und Sprengsätzen und seltener auch Raketen auf israelisches Gebiet fliegen. Die Brandsätze lösten nach Angaben der Feuerwehr bereits mehr als 400 Brände im Süden Israels aus.

Der Strom wird knapp

Als Reaktion auf die Angriffe blockiert die israelische Marine die Ausfahrt der Fischer aus dem Gazastreifen aufs Mittelmeer. Außerdem wurde der einzige Grenzübergang für Waren geschlossen. Das Stromkraftwerk im Gazastreifen musste inzwischen wegen Brennstoffmangels herunterfahren werden.

Jüngste internationale Vermittlungsversuche verliefen bisher ergebnislos .Eine ägyptische Vermittlerdelegation führte zuletzt Gespräche mit israelischen und palästinensischen Vertretern, um die Erneuerung einer Waffenruhe aus dem vergangenen Jahr zu erreichen. Diese Woche reiste auch der katarische Gesandte Mohammed el-Emadi in den Gazastreifen sowie nach Tel Aviv, um in dem Konflikt zu vermitteln.

Wie aus den katarischen Vermittlerkreisen verlautete, zeigte sich Israel bereit, ein Einfuhrverbot für Brennstoff in den Gazastreifen aufzuheben und die Blockade des Küstengebiets zu lockern – unter der Bedingung, dass die Attacken mit an Ballons befestigten Brandsätzen aufhören müssten.

Seit die radikalislamische Hamas im Jahr 2007 die Kontrolle im Gazastreifen übernommen hat, hat sie bereits drei Kriege mit Israel geführt.

haz/ust (dpa, afp, ap)




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