Biden hat ″keinen Zweifel″ am Wahlsieg | Aktuell Amerika | DW

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Nach der Präsidentschaftswahl in den USA ist noch immer offen, wer die nächsten vier Jahre im Weißen Haus in Washington regieren wird. Joe Biden, der demokratische Herausforderer des republikanischen Amtsinhabers Donald Trump, mahnte zu Geduld und zeigte sich weiter optimistisch, die nötige Mehrheit von 270 Stimmen in der Wahlversammlung zu erreichen.

Er habe “keinen Zweifel”, dass er und seine Vize-Kandidatin Kamala Harris nach dem Abschluss der Zählung als Sieger feststehen würden, sagte Biden in einer abendlichen Ansprache in Wilmington im Bundesstaat Delaware. “Die Demokratie ist manchmal unordentlich”, ergänzte der 77-Jährige.

Biden in Führung

Der frühere US-Vizepräsident Biden kommt nach jetzigem Stand auf mindestens 253 der 270 Wahlleute, die er für einen Sieg benötigt. Wird der Bundesstaat Arizona hinzugerechnet, in dem einige Medien Biden bereits zum Sieger ausgerufen haben, sind es 264. Trump kommt aktuell auf 214 Wahlleute.

Quelle für die Ergebnisse ist die amerikanische Nachrichtenagentur AP

 

Sollte Biden Arizona und auch Nevada (6 Stimmen) gewinnen, hätte er ausreichend Wahlleute für einen Sieg, selbst wenn er in den anderen noch nicht entschiedenen Bundesstaaten verliert. Auch ein Sieg in Pennsylvania mit seinen 20 Wahlleuten würde ihm zum Gesamtsieg reichen. Trump hingegen müsste neben Pennsylvania noch weitere bislang nicht vergebene Bundesstaaten gewinnen.

US Wahl 2020 Donald Trump (Carlos Barria/REUTERS)

Hofft auf eine zweite Amtszeit: Donald Trump

Bei der laufenden Stimmauszählung in Pennsylvania lag Biden zuletzt hinter Trump, konnte aber Boden gutmachen. Pennsylvanias Wahlleiterin Kathy Boockvar sagte, es sei “definitiv” möglich, dass der Sieger noch im Verlauf des Donnerstags (Ortszeit) feststehe. In Arizona war Bidens Vorsprung zuletzt geschrumpft, in Georgia konnte er dagegen sehr an Trump heranrücken. Sehr eng war das Rennen auch in Nevada, wo Biden mit nur rund 10.000 Stimmen vor Trump lag.

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Ungeduldige Tweets

Der amtierende Präsident sprach abermals von Wahlbetrug, ohne Belege dafür zu präsentieren. Trump verlangte erneut, die Auszählung der Stimmen zu beenden. “Stoppt die Auszählung”, schrieb der 74-Jährige. “Stoppt den Betrug”, fügte er später hinzu. Twitter versteckte den Tweet – wie bereits bei anderen Kurzbotschaften des Präsidenten – hinter dem Warnhinweis, die Inhalte seien “umstritten und möglicherweise irreführend”.

Trumps Wahlkampfteam will den Ausgang der Wahl mit Klagen in Pennsylvania, Georgia, Michigan und Nevada beeinflussen und verlangt eine neue Stimmauszählung in Wisconsin. In Georgia und Michigan wurden die Klagen bereits abgewiesen. Schon in der Wahlnacht hatte der Präsident in einem beispiellosen Schritt angekündigt, bis vor den Obersten Gerichtshof ziehen zu wollen.

Sein Wahlkampfleiter Bill Stepien sagte, der Präsident stehe gut da und werde die Wahl gewinnen. “Donald Trump ist am Leben, und es geht ihm gut”, betonte Stepien.

wa/no (afp, dpa, rtr, ap)




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