Biden telefoniert mit Netanjahu | Aktuell Amerika | DW

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US-Präsident Joe Biden hat erstmals seit seinem Amtsantritt vor knapp vier Wochen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu telefoniert. Das Gespäch sei “sehr herzlich und freundlich” verlaufen und habe etwa eine Stunde gedauert, erklärte ein Berater Netanjahus. Beide Politiker hätten vereinbart, zusammenzuarbeiten, “um die unerschütterliche Allianz zwischen Israel und den USA weiter zu stärken”. Es sei um die Fortentwicklung von Friedensabkommen, die Bedrohung durch den Iran und andere regionale Herausforderungen sowie um die Corona-Pandemie gegangen, hieß es.

Biden sagte später vor Journalisten im Weißen Haus, er habe ein “gutes Gespräch” mit Netanjahu gehabt. Zuvor war viel über die künftige Beziehung zwischen den beiden spekuliert worden, nachdem der US-Präsident in seiner ersten außenpolitischen Rede seit seinem Amtsantritt Israel nicht einmal erwähnt hatte.

 Israel Anhörung im Korruptionsprozess Regierungschef Netanjahu

Premier Netanjahu am 8. Februar im Bezirksgericht, wo er auf seine Anhörung im Korruptionsprozess wartete

Das Telefonat erfolgte vergleichsweise spät und erst, nachdem der neue Präsident auch mit seinen Kollegen in Russland und China, Wladimir Putin und Xi Jinping, gesprochen hatte.

Der frühere demokratische US-Präsident Barack Obama hatte sich 2009 bereits an seinem ersten vollen Arbeitstag in den Nahost-Konflikt eingeschaltet und mit dem damaligen Premier Ehud Olmert gesprochen. Bidens Vorgänger Donald Trump kontaktierte zwei Tage nach seiner Vereidigung Regierungschef Netanjahu, der als einer seiner engsten Verbündeten galt und ihn bereits wenige Wochen nach seinem Amtsantritt im Weißen Haus besuchte. 

Biden kritisiert Siedlungspolitik 

Biden steht der israelischen Siedlungspolitik deutlich kritischer gegenüber als Trump. Viele Israelis befürchten, dass Biden auf Zugeständnisse an die Palästinenser drängen könnte. Außerdem sind sie in Sorge, dass der neue amerikanische Präsident anders als sein Vorgänger gegenüber dem Erzfeind Iran eine Art Beschwichtigungspolitik verfolgen könnte.

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se/mak (rtr, ap, dpa, afp)




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