BioNTech: Impfstoff für jüngere Kinder ist sicher | Aktuell Welt | DW

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Das teilten die beiden Pharmaunternehmen in Mainz nach Auswertung der ersten Ergebnisse der Zulassungsstudie für den Impfstoff Comirnaty für unter Zwölfjährige mit. Der Wirkstoff habe sich als gut verträglich erwiesen und rufe eine stabile Immunantwort hervor. Die Daten der klinischen Studie sollen so bald wie möglich der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA und der US-Zulassungsbehörde FDA vorgelegt werden. „Wir freuen uns, dass wir den Zulassungsbehörden die Daten für diese Gruppe von Kindern im Schulalter noch vor Beginn des Winters vorlegen können“, erklärte BioNTech-Mitbegründer Ugur Sahin. Pfizer-Chef Albert Bourla sieht in den Studiendaten eine „solide Grundlage“ für die Zulassung des Impfstoffs auch für Jüngere. Dies sei auch angesichts der Ausbreitung der Delta-Variante und der damit verbundenen erheblichen Gefahr für Kinder dringlich.

Geringere Dosis – gute Wirkung

In der Studie testeten BioNTech und Pfizer eine Dosierung ihres bereits zugelassenen Vakzins von zehn Mikrogramm. Zwei Dosen wurden mit einem Abstand von 21 Tagen verabreicht. Die Impfung für über Zwölfjährige sieht eine Dosierung von 30 Mikrogramm vor. In die Studie flossen die Daten von fast 2270 Kindern in dieser Altersgruppe ein.

Die Antikörperreaktionen bei den Kindern seien vergleichbar mit jenen aus einer früheren Studie mit 16- bis 25-Jährigen mit der höheren Vakzin-Dosis. Auch mögliche Nebenwirkungen seien vergleichbar.

Zulassung in Deutschland frühestens 2022

Ergebnisse von zwei weiteren Zulassungsstudien mit Teilnehmern im Alter von zwei bis fünf Jahren sowie von sechs Monaten bis zwei Jahren erwarten die Impfstoffhersteller für das vierte Quartal. Den Angaben zufolge nahmen 4500 Kinder teil. Sie erhielten eine noch niedrigere Dosis als Fünf- bis Elfjährige. Beteiligt sind über 90 Kliniken in den USA, Finnland, Polen und Spanien.

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, dass er die Zulassung für einen Corona-Impfstoff für die Jüngsten erst Anfang nächsten Jahres erwarte. In Deutschland muss zudem die Ständige Impfkommission (Stiko) noch bewerten, ob die Datenlage ausreichend ist, um für alle Kinder in der Altersgruppe eine allgemeine Impfempfehlung auszusprechen.

qu/rb (dpa, afp, rtr)




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