Blue Origin möchte höher hinaus als die ISS | Aktuell Welt | DW

Blue Origin möchte höher hinaus als die ISS | Aktuell Welt | DW

0 Von


Die Raumstation werde gemeinsam mit mehreren Partnern, darunter der Boeing-Konzern, gebaut und solle zwischen 2025 und 2030 ins Weltall gebracht werden, teilte das Unternehmen Blue Origin mit. „Orbital Reef“ – so der Name der geplanten Station – solle Platz für bis zu zehn Menschen bieten und außerdem als eine Art „Gewerbegelände“ dienen, etwa zur Erforschung der Schwerelosigkeit.

Auch werde „Orbital Reef“ Anlaufpunkt für Weltraum-Touristen sein. Sie könnten laut Werbeprospekt in futuristischen Modulen mit großen Fenstern täglich 32 Sonnenauf- und -untergänge erleben.

Blue Origin will „durchstarten“

„Über sechzig Jahre lang haben die NASA und andere Raumfahrtbehörden die orbitale Raumfahrt und die Besiedlung des Weltraums entwickelt und damit die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass das kommerzielle Geschäft in diesem Jahrzehnt durchstarten kann“, erklärte Brent Sherwood, der Geschäftsführer von Blue Origin.

„Orbital Reef“ soll in einer Höhe von 500 Kilometern fliegen – also etwas über der Internationalen Raumstation ISS, die seit dem Jahr 2000 dauerhaft von wechselnden Astronauten bewohnt wird. Mit einem Volumen von 830 Kubikmetern wäre „Orbital Reef“ etwas kleiner als die ISS.

Blue Origin | William Shatner und Jeff Bezos

Jeff Bezos (r.) empfängt William Shatner (90) nach dessen 1. (echten) Raumflug

Blue Origin ist derzeit in der Lage, mit seiner New-Shepard-Rakete in den suborbitalen Raum zu fliegen. Mitte Oktober hatte das Unternehmen – begleitet von großem Medienrummel – den legendären „Star Trek“-Darsteller William Shatner („Captain Kirk“) in den Weltraum gebracht.

wa/ml (dpa, afp)




Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

DigistoreProfi stellt den RSS-Nachrichtendienst nur zur Verfügung und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unsere Nachrichten soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.

Empfehlung:   Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig im Amt bestätigt | Aktuell Deutschland | DW