Blutbad schockt Kanada | Aktuell Amerika | DW

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Mindestes zehn Tote – das ist die blutige Bilanz eines Amoklaufs im Osten Kanadas. Die Opfer wurden an mehreren Tatorten in der Atlantik-Provinz Nova Scotia gefunden, wie die Behörden auf einer Pressekonferenz mitteilten. Auch eine Polizistin wurde demnach getötet. 

In einem Wohnhaus seien die Ermittler bereits in der Nacht zum Sonntag auf mehrere Tote gestoßen, sagte ein leitender Beamter. Er sprach von einer “chaotischen” Szene. An anderen Stellen seien Feuer auf Grundstücken gelegt worden.

Der mutmaßliche Täter, ein 51-jähriger Mann, konnte von der Polizei an einer Tankstelle in der Nähe der Provinzhauptstadt Halifax gestellt werden. Dabei sei auch er getötet worden, heißt es. Zuvor hatte sich eine stundenlange Verfolgungsjagd abgespielt.

Der kanadische Regierungschef Justin Trudeau sprach von einer “schrecklichen Situation”. Die Hintergründe liegen noch vollkommen im Dunkeln. Die Ermittlungen befänden sich in einer frühen Phase, so die Polizei. Amokläufe sind in Kanada seltener als etwa in den USA, wo die Waffengesetze weniger strikt sind. 

Schon am Samstagabend hatte die Royal Canadian Mounted Police Berichte über einen bewaffneten Angreifer erhalten, der als Polizist verkleidet war. Auch war er zunächst in einem Auto unterwegs, das wie ein Polizeifahrzeug aussah. Anwohner wurden aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben und ihre Türen abzuschließen.

wa/ack (dpa, rtr, afp)




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