Blutiger Angriff auf Zivilisten in Burkina Faso | Aktuell Afrika | DW

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Unter den Toten sind “Männer und Frauen unterschiedlichen Alters”, wie es aus Sicherheitskreisen hieß. Demnach hatten die Angreifer zunächst einen Posten von Armee-Unterstützern attackiert. Anschließend seien sie auch auf Häuser von Zivilisten losgegangen und hätten deren Bewohner hingerichtet.

Bei dem Überfall auf die Ortschaft Solhan in der Provinz Yagha handele es sich um die blutigste Attacke seit dem Beginn der dschihadistischen Gewalt in Burkina Faso im Jahr 2015, hieß es weiter. Präsident Roch Marc Christian Kaboré sprach von einem “barbarischen Angriff”.

Roch Marc Christian Kabore gewinnt Wahl in Burkina Faso

Präsident Roch Marc Christian Kaboré verurteilte den Angriff scharf (Archiv)

Zuvor hatten Sicherheitskreise aus Burkina Faso einen Angriff auf das nahe der Grenzen zu Mali und Niger gelegenen Dorf Tadaryat gemeldet, bei dem am späten Freitagabend mindestens 14 Menschen getötet worden waren, darunter 13 Zivilisten. Nach Angaben einer örtlichen Quelle kam es in Tadaryat auch zu Plünderungen. Unter anderem raubten die Angreifer Vieh und Motorräder.

Der Sahel-Staat Burkina Faso im Westen Afrikas wird immer wieder von islamistischen Gruppierungen mit Verbindungen zu Al Kaida und dem “Islamischen Staat” heimgesucht, die aus dem benachbarten Mali ins Land eindringen. Die Angriffe begannen zunächst im Norden, haben sich aber inzwischen auf andere Regionen, insbesondere im Osten, ausgeweitet. Seit 2015 fielen bereits mehr als 1300 Menschen der Gewalt zum Opfer. Trotz der Präsenz von mehr als 5000 französischen Soldaten in der Sahelzone nimmt die dschihadistische Gewalt ständig zu.

uh/jj (afp, rtr)




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