Britische Corona-Variante weiter auf dem Vormarsch | Aktuell Welt | DW

Britische Corona-Variante weiter auf dem Vormarsch | Aktuell Welt | DW

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Die zuerst in Großbritannien entdeckte, sehr ansteckende Corona-Variante B.1.1.7 breitet sich weiter rasch in Deutschland aus. Sie habe einen Anteil von 88 Prozent erreicht, berichtete das Robert Koch-Institut (RKI). Die Verbreitung der Variante sei besorgniserregend, weil sie “nach bisherigen Erkenntnissen deutlich ansteckender ist und vermutlich schwerere Krankheitsverläufe verursacht als andere Varianten.” Es sei daher mit weiter steigenden COVID-Fällen in Kliniken zu rechnen.

Binnen eines Tages meldeten die deutschen Gesundheitsämter dem RKI 24.300 Corona-Neuinfektionen. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 201 neue Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 22.657 Neuinfektionen und 228 neue Todesfälle verzeichnet.

Inzidenz leicht gestiegen

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI bundesweit bei 134,2 – und damit etwas über dem Niveau vom Vortag (132,3). 

Dabei lasse sich die steigende Zahl gemeldeter Corona-Neuinfektionen in Deutschland nach Erkenntnissen des RKI bisher nicht auf Schnelltests zurückführen. Es lasse sich “keine Verzerrung der Anzahl PCR-positiver Testergebnisse durch eine übergroße oder stark ansteigende Anzahl von positiven Antigentests nachweisen”, heißt es.

Laschet denkt über die Ostertage nach

CDU-Chef Armin Laschet will über die Ostertage darüber nachdenken, welche Maßnahmen die dritte Welle der Corona-Pandemie wirkungsvoll eindämmen könnten. Die gemeinsam beschlossene Osterruhe habe nicht funktioniert, sagte Laschet im Fernsehsender ZDF. “Deshalb müssen wir jetzt gemeinsam über die Ostertage nachdenken, was ist denn eine Ersatzmöglichkeit, wo können wir weitere Schutzmechanismen einführen, wo können wir das Leben herunterführen, darüber muss gesprochen werden. Es gibt nur noch nicht die Lösung wenn sie mich fragen.”

Italien Coronavirus | Krankenhaus in Mailand

Ärzte in einem Krankenhaus in Mailand: Die italienische Regierung verpflichtet das Gesundheitspersonal zur Impfung

Osten Österreichs geht in mehrtägigen Lockdown

In Österreich gehen einige Regionen angesichts einer drohenden Überlastung der Intensiv-Kapazitäten  wieder in einen mehrtägigen Lockdown. In Wien, im Burgenland und in Niederösterreich schließen die meisten Geschäfte, die Museen und die Zoos. Außerdem gelten rund um die Uhr Ausgangsbeschränkungen. Gottesdienste sind unter Einhaltung sehr strenger Hygieneregeln erlaubt. 

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Betroffen sind insgesamt knapp vier Millionen der neun Millionen Bürger Österreichs. Die Maßnahme gilt in den drei betroffenen Regionen bis zum 10. April. Im Osten der Alpenrepublik grassiert besonders stark die britische Corona-Variante. Für die sechs anderen Bundesländer ändert sich zunächst nichts. Hier sind die Geschäfte auch am Karfreitag geöffnet.

Coronavirus Impfstoff Janssen | Johnson & Johnson

Der US-Pharmahersteller Johnson & Johnson meldet eine unbrauchbare Impftstoff-Charge

Italien verlängert Corona-Maßnahmen 

Auch die italienische Regierung hat ihre Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus bis Ende April verlängert. Eine Lockerung der Maßnahmen könne beschlossen werden, wenn die Infektionszahlen und der Fortschritt der Impfkampagne es zuließen, hieß es in einem Regierungsbeschluss. Die Regelung erlaubt es Schulen, jüngeren Kindern Präsenzunterricht anzubieten und macht Impfungen für Gesundheitspersonal verpflichtend.

Neue Corona-Variante in Brasilien gefunden

In Brasilien haben Wissenschaftler bei einer Frau eine neue Variante des Coronavirus festgestellt. Die Forscher des (Instituto) Butantan, die ein Netzwerk für den Alarm für COVID-19-Varianten koordinieren, hätten die neue Variante in der Stadt Sorocaba in der Nähe der Millionenmetropole São Paulo identifiziert, meldete die Forschungseinrichtung “Instituto Butantan”. Demnach ähnele die neue Variante der südafrikanischen und werde noch untersucht werden.

15 Millionen Impf-Einheiten unbrauchbar

Wegen eines Herstellungsfehlers ist eine Charge des COVID-19-Impfstoffes von Johnson & Johnson unbrauchbar. Es habe ein Problem mit einer Arzneimittelsubstanz für seinen Impfstoff gegeben, die in der Produktionsstätte von Emergent Biosolutions nicht den Qualitätsstandards entsprochen habe, teilte das US-Pharmaunternehmen mit. Auf die bis Ende März zugesagte Lieferung von mehr als 20 Millionen Dosen in den USA habe das Problem keine Auswirkung gehabt. Nach einem Bericht der “New York Times” sind 15 Millionen Impf-Einheiten des US-Pharmaherstellers betroffen.

nob/as (dpa, afp, rtr)




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