Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann überraschend gestorben | Aktuell Deutschland | DW

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“Die Nachricht vom plötzlichen Tode meines Kollegen und Genossen Thomas Oppermann erfüllt mich mit tiefer Trauer”, schrieb Heil. Oppermann habe “sich mit Leidenschaft und Verstand um unser Land und die Sozialdemokratie verdient gemacht. Meine Gedanken sind bei seiner Familie”.

Zuvor hatten RTL und ntv den Tod Oppermanns gemeldet. Demnach brach der 66-Jährige am Sonntagabend bei TV-Arbeiten mit dem ZDF zusammen und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Über die Todesursache ist bislang nichts bekannt.

Der aus Niedersachsen stammende Oppermann war seit 1980 Mitglied der SPD und saß seit 2005 im Bundestag. Seinen Wahlkreis Göttingen gewann er viermal hintereinander direkt. Von 2013 bis 2017 führte er als Vorsitzender die SPD-Bundestagsfraktion, seit der Bundestagswahl 2017 bekleidete er das Amt des Bundestags-Vizepräsidenten. Zuletzt hatte er sich besonders für eine Verkleinerung des Bundestags und eine Reform des Wahlrechts eingesetzt.

Bevor er in den Bundestag einzog, war Oppermann in der niedersächsischen Landespolitik aktiv und unter anderem Wissenschaftsminister. Ende August hatte Oppermann angekündigt, bei der kommenden Bundestagswahl nicht erneut antreten zu wollen. “Nach 30 Jahren als Abgeordneter im Niedersächsischen Landtag und im Deutschen Bundestag ist für mich jetzt der richtige Zeitpunkt, noch einmal etwas anderes zu machen und mir neue Projekte vorzunehmen”, hatte er erklärt. 

ww/AL (dpa, afp)




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