Burkina Faso: Fast 50 Tote bei Dschihadisten-Angriff | Aktuell Afrika | DW

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Unter den Opfern des mutmaßlichen Dschihadisten-Überfalls auf einen Militärkonvoi sind 30 Zivilisten. Bei den anderen Toten handele es sich um Sicherheitskräfte und Anhänger einer regierungstreuen Miliz, wie das Kommunikationsministerium in Ouagadougou mitteilte. Mindestens 19 weitere Menschen seien bei dem Vorfall in der Nähe der nördlichen Stadt Arbinda, die an der Grenze zu Mali liegt, verletzt worden.

Staatliche Medien berichteten zudem, viele der Angreifer seien bei anschließenden Schusswechseln mit Militärangehörigen getötet worden. Die angegebenen Zahlen liegen allerdings weit auseinander, zwischen 16 und 58 getöteten Dschihadisten.

Präsident Roch Kabore ordnete eine dreitägige Staatstrauer an. Ein Bekennerschreiben zu dem Angriff gibt es bisher nicht.

Extremisten mit Verbindungen zur Terrormiliz “Islamischer Staat” oder zu Al-Kaida verüben immer wieder Angriffe im Norden Burkina Fasos und in den Nachbarländern Mali und Niger. Burkina Faso blieb lange Jahre von Attacken verschont, doch seit 2015 stieg auch dort die Zahl der Anschläge deutlich an. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden seit 2015 durch die Gewalt mehr als 1400 Menschen getötet und mehr als 1,2 Millionen zu Flüchtlingen im eigenen Land.

Burkina Fasos schlecht ausgerüstetes und ausgebildetes Militär hat Mühe, die Gewalt einzudämmen. Die sich verschlechternde Sicherheitslage führte im Juli zu Unruhen. Bei den Protesten wurde die Regierung zu einem härteren Vorgehen gegen bewaffnete Gruppen aufgefordert.

qu/mak (afp, dpa, rtr, ap)




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