Chipmangel bremst Apple | Wirtschaft | DW

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Computerchips sind gerade Mangelware – weltweit. Viele Branchen mussten deshalb schon ihre Produktion drosseln – unter anderem die deutsche Autoindustrie. Nun trifft der fehlende Nachschub auch einen Giganten im Tech-Bereich: Apple.

Der US-Konzern muss laut einem Medienbericht sein Produktionsziel ausgerechnet bei seinem neuen Flaggschiff senken: beim iPhone 13. Eigentlich wollte Apple bis Ende des Jahres 90 Millionen Geräte herstellen, muss sich nun aber mit 80 Millionen zufriedengeben, wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Die Zulieferer Broadcom und Texas Instruments könnten nicht genügend Halbleiter liefern.

Große Nachfrage in China und den USA

Apple hatte seine neue Generation des iPhone erst vergangenen Monat vorgestellt, darunter das iPhone 13 Mini und das iPhone 13 Pro Max. Laut Dan Ives, Analyst bei der US-Investment-Bank Wedbush, sei die Nachfrage nach den neuen Modellen vor allem in China und in den USA groß. „Wenn die Nachfrage so hoch bleibt, dann fehlen Apple für die Weihnachtssaison fünf Millionen iPhones 13.“

USA Cupertino | Tim Cook

Apple-Chef Cook (bei iPhone-Präsentation im September): Warnung vor Lieferproblemen

Konzernchef Tim Cook hatte bei Vorlage der Quartalszahlen im Juli gewarnt, dass die Lieferprobleme weltweit sich im laufenden Quartal noch stärker auswirken würden. Apple gehört weltweit zu den größten Chip-Kunden.

Einer der Gründe für den globalen Halbleitermangel: Corona. Die Pandemie beschleunigte die Digitalisierung. Entsprechend ist die Nachfrage nach dafür nötigen Geräten gestiegen und damit auch nach Mikrochips.

AR/pg (rtr, afp)




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