Condé zum Sieger der Präsidentenwahl in Guinea erklärt | Aktuell Afrika | DW

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Laut dem vorläufigen Ergebnis hat Amtsinhaber Alpha Condé die Präsidentenwahl in Guinea mit 59,5 Prozent der Stimmen gewonnen, wie die Wahlkommission in der Hauptstdt  Conakry mitteilte. Sein Hauptrivale Cellou Dalein Diallo erhielt 33,5 Prozent. Diallo hatte sich am Montag schon zum Wahlsieger erklärt, was die Wahlkommission umgehend zurückgewiesen hatte. Anschließend kam es zu Zusammenstößen zwischen Diallo-Anhängern und Sicherheitskräften. Mindestens neun Menschen wurden getötet.

Opposition spricht von Fälschung

Nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses kündigte die Opposition an, es anzufechten. Sie hatte der Regierungspartei bereits unmittelbar nach der Abstimmung Fälschung vorgeworfen.

Guinea Conakry | Präsidentschaftswahl 2020: Cellou Dalein Diallo erklärt sich zum Sieger (Sadak Souici/Zuma/picture-alliance)

Oppositionskandidat Cellou Dalein Diallo (M) erklärte, das Ergebnis anzufechten (Archivbild)

Die Stimmung im Land blieb auch am Samstag angespannt, nachdem die Regierung am Vortag Soldaten eingesetzt hatte, um für Ordnung zu sorgen und weitere Ausschreitungen zu verhindern. Unterstützer der Opposition hatten der Regierung zufolge Barrikaden errichtet, Reifen verbrannt und Zivilisten angegriffen. Zudem kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei.

Der seit 2010 amtierende Condé hatte erst nach einer umstrittenen Verfassungsänderung für eine dritte Amtszeit kandidieren können. Bisher waren den Präsidenten in dem westafrikanischen Land nur zwei Amtszeiten erlaubt. Es folgten schwere Proteste, bei denen zahlreiche Menschen getötet wurden. Entsprechend fand die Wahl unter größten Spannungen statt.

uh/sti (dpa, afp)




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