Corona-Gipfel: Gratis-Tests sollen im Oktober enden | Aktuell Deutschland | DW

Corona-Gipfel: Gratis-Tests sollen im Oktober enden | Aktuell Deutschland | DW

0 Von


Wie mehrere Medien unter Berufung auf die ihnen vorliegende Beschlussvorlage für den Corona-Gipfel an diesem Dienstag berichten, ist eine „dauerhafte Übernahme der Kosten für alle Tests durch den Bund und damit den Steuerzahler nicht angezeigt“. Begründet wird dies damit, dass mittlerweile allen Bürgerinnen und Bürgern ein unmittelbares Impfangebot gemacht werden kann. Daher werde der Bund das Angebot kostenloser Corona-Schnelltests für alle beenden. Ein genaues Datum stehe nicht in dem Beschlussvorschlag. Es werde lediglich „mit Wirkung vom X. Oktober 2021“ gesprochen. Der genaue Termin werde noch bestimmt.

Bestehen bleiben sollen die kostenlosen Testmöglichkeiten laut der Beschlussvorlage für Menschen, die nicht geimpft werden können oder für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliegt. Als Beispiele werden insbesondere Schwangere sowie Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren genannt.

Die kostenlosen Bürgertests hätten einen wichtigen Beitrag geleistet, um die dritte Welle der SARS-CoV2-Pandemie in Deutschland zu unterbrechen, heißt es in dem Papier weiter.

Ungeimpften drohen Einschränkungen im öffentlichen Leben

Insgesamt wollen Bund und Länder den Druck auf Ungeimpfte erhöhen. Noch im August soll eine sogenannte 3G-Regel greifen, die den Zutritt zu zahlreichen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens nur noch für komplett Geimpfte, Genesene oder getestete Menschen erlaubt.

Wer weder geimpft noch kürzlich von einer COVID-19-Erkrankung genesen ist, soll zu Krankenhäusern, Pflegeheimen, Veranstaltungen, Gottesdiensten, Fitnessstudios, Hotels sowie zur Innengastronomie und körpernahen Dienstleistungen nur bei Vorlage eines negativen Corona-Tests Zugang bekommen. Ein Antigen-Schnelltest darf dabei nicht älter als 24 Stunden, ein PCR-Test nicht älter als 48 Stunden sein.

Deutschland Bremen | Impfwagen beim Spiel der 2. Bundesliga gegen Hannover

Niederschwellige Impfangebote, wie dieses mobile Zentrum in Bremen vor dem Fußballstadion, sollen die Impfbereitschschaft steigern helfen

Empfehlung:   Keine Anzeichen für Corona nach Testkonzert in Barcelona | Aktuell Europa | DW

Die Länder sollen die 3G-Regel laut der Beschlussvorlage ganz oder teilweise aussetzen können, wenn die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz stabil niedrig „und ein Anstieg der Infektionszahlen durch Aussetzung der Regelungen nicht zu erwarten“ ist.

Bestehen bleiben sollen laut dem Beschlussentwurf die Basisschutzmaßnahmen für die gesamte Bevölkerung, darunter Abstandsregeln sowie die Maskenpflicht im Einzelhandel und im öffentlichen Personenverkehr. Die Erforderlichkeit der Maßnahmen soll alle vier Wochen überprüft werden.

Bundesweite Corona-Inzidenz steigt weiter an

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht gestiegen und liegt nun bei 23,5. Wie das Robert-Koch-Institut unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 2480 Neuinfektionen sowie 19 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet. Vor einer Woche hatte die Inzidenz noch bei 17,9 gelegen. 

Bei den Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder soll außer über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie auch über Hilfsleistungen für die von der Hochwasser-Katastrophe im Juli betroffenen Regionen beraten werden.

qu/wa (afp, rtr)




Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

DigistoreProfi stellt den RSS-Nachrichtendienst nur zur Verfügung und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unsere Nachrichten soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.