Corona-Live-Ticker vom 10. April: Infektionszahlen in Deutschland steigen weiter | Aktuell Welt | DW

Corona-Live-Ticker vom 10. April: Infektionszahlen in Deutschland steigen weiter | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Schlagzeilen: 

  • Quarantänepflicht für Einreisende in Deutschland tritt in Kraft
  • Dunkelziffer-Studie: Dreimal mehr Infizierte in Österreich
  • Erster Coronavirus-Fall im Jemen

Die Meldungen im Einzelnen – alle Zeiten in MESZ

11.49 Uhr – Die Türkei hat zur Bekämpfung des Coronavirus Hilfsgüter nach Libyen geschickt. Die Türkei unterstützt in dem libyschen Bürgerkrieg die international anerkannte Regierung von Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch in der Hauptstadt Tripolis im Machtkampf mit dem mächtigen General Chalifa Haftar.

11.40 Uhr – In Spanien schwächt sich der Anstieg bei den Todesfällen infolge einer Coronavirus-Infektion weiter ab. Ihre Zahl stieg um 605 auf 15.843, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Damit fiel der Zuwachs erneut niedriger aus. Die Zahl der Infektionen legte um 4576 auf 157.022 zu.

11.12 Uhr – Die Bundespolizei am Frankfurter Flughafen ist seit dem frühen Freitagmorgen im Einsatz, um Rückreisende über die neue Quarantänepflicht zu informieren. Wer aus dem Ausland nach Deutschland einreist, muss als Schutz vor dem Coronavirus künftig zwei Wochen in häusliche Quarantäne. Die Vereinbarung von Bund und Ländern ist seit diesem Freitag in Kraft und gilt vorerst bis zum 19. April.

11.05 UhrRussland meldet 1786 neue Infektionen, den bislang größten Anstieg an einem Tag. Landesweit gibt es nun 11.917 bestätigte Ansteckungen. Die Zahl der Todesfälle infolge einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus stieg um 18 auf 94, wie die Behörden mitteilen.

10.58 Uhr – Wegen der rasanten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus haben die indonesischen Behörden eine Ausgangssperre über die Hauptstadt Jakarta verhängt. Soldaten und Polizisten kontrollierten am Freitag die Durchsetzung der Maßnahmen in den Straßen der Millionenmetropole. Den neuen Regeln zufolge müssen die Bewohner in ihren Häusern bleiben, der Nahverkehr wurde eingeschränkt und ein Kontaktverbot für mehr als fünf Menschen verhängt. 

10.52 Uhr – In Südafrika wird die wegen des Coronavirus verhängte dreiwöchige Ausgangssperre um zwei Wochen verlängert. Das gab Präsident Cyril Ramaphosa in einer Rede an die Nation bekannt. Der Kap-Staat hat am 27. März eine der weltweit strengsten Ausgangssperren verhängt, zugleich die Landgrenzen geschlossen und den Personen-Flugbetrieb eingestellt. Die von Polizei und Armee kontrollierte Beschränkung sieht ein Verlassen der Wohnung nur bei medizinischen Notfällen oder dringenden Versorgungsgängen vor

10.38 Uhr – Der Kaffeefilter-Hersteller Melitta produziert millionenfach medizinische Schutzmasken in Form seiner Filtertüten. In der Corona-Krise habe Melitta Teile seiner Filtertüten-Produktion im westfälischen Minden entsprechend umgerüstet, berichtete das in Bielefeld erscheinende “Westfalen-Blatt” am Freitag. Die anstelle des braunen Filterpapiers aus einem dreilagigen weißen Spezialvlies hergestellten Masken erfüllten den europäischen Standard für OP-Masken mit einer Bakterien-Filtrations-Effizienz von mehr als 98 Prozent.

10.36 Uhr – In Litauen gilt seit diesem Freitag eine Mundschutzpflicht, um einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus vorzubeugen. Alle  Bürger des baltischen EU-Landes müssen in der Öffentlichkeit von nun an Mund und Nase bedecken. Selbstgenähte Masken oder ein Schutz aus einem Schal oder einem Tuch werden dabei ebenfalls akzeptiert. Bei Verstößen droht ein Bußgeld zwischen 500 und 1500 Euro für Privatpersonen und zwischen 1500 und 6000 Euro für Unternehmen.

10.30 Uhr – Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin hat die Zahl der in Deutschland mit dem Coronavirus infizierten Menschen an diesem Freitag mit 113.525 angegeben – ein Plus von 5323 seit dem Vortag. Bayern weist dabei die meisten Infektionen eines Bundeslandes auf, 30.363 Infektionen sind laut RKI bestätigt. In Nordrhein-Westfalen gibt es 23.028 bestätigte Fälle, in Baden-Württemberg 22.433. Bayern und Nordrhein-Westfalen sind nach den Angaben des RKI auch die Bundesländer mit den meisten Neuinfektionen. – Die in der US-Stadt Baltimore ansässige Johns-Hopkins-Universität (JHU) meldete 118.235 Infizierte. Das RKI, das nur die elektronisch übermittelten Zahlen aus den Bundesländern berücksichtigt und seine Aufstellung einmal täglich aktualisiert, registrierte bislang 2373 Todesfälle, die JHU 2607 Tote.

10.29 Uhr – Die italienische Regierung will die Ausgangsverbote für die Bürger nach Medienberichten bis zum 3. Mai verlängern. Einen solchen Beschluss wolle Premierminister Giuseppe Conte noch an diesem Freitag vor der Presse verkünden, schrieb die Zeitung “La Repubblica”. Auch andere Print- und TV-Medien meldeten, das Land werde frühestens am 4. Mai, also in mehr als drei Wochen, wieder großflächig geöffnet. Die Schulen könnten sogar bis zum Beginn der Sommerferien geschlossen bleiben und damit erst im September wieder öffnen, wie Medien meldeten. 

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10.18 Uhr – Kubas Regierung hat im Kampf gegen das neuartige Coronavirus angeordnet, öffentliche Verkehrsmittel stillzulegen und große Geschäfte zu schließen. Auch Taxis dürfen nicht mehr fahren, wie Verkehrsminister Eduardo Rodríguez im Staatsfernsehen bekanntgab. Kuba hat bisher 515 bestätigte Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet, 15 Menschen sind gestorben. Um die weitere Ausbreitung einzudämmen, wurden sechs Gebiete auf der Karibikinsel unter Quarantäne gestellt und die Grenzen für ausländische Besucher geschlossen.

Lateinamerika Kuba Coronavirus Havana (picture-alliance/AP Photo/R. Espinosa)

Auch in Kuba steigt der Zahl der Infektionsfälle

10.07 Uhr – In Österreich sind laut einer Dunkelziffer-Studie deutlich mehr Menschen mit dem Coronavirus infiziert als die offizielle Statistik ausweist. Im Vergleich zu den Anfang April offiziell als infiziert ausgewiesenen rund 8500 Menschen seien tatsächlich wohl etwa 28.500 Personen betroffen gewesen, teilte das Meinungsforschungsinstitut Sora mit. Das entspreche 0,33 Prozent der Bevölkerung.

10.04 Uhr – Der Vater des an COVID-19 erkrankten britischen Premierministers Boris Johnson, Stanley Johnson, glaubt nicht an eine schnelle Rückkehr seines Sohns in die Amtsgeschäfte. “Er braucht Zeit. Ich kann nicht glauben, dass man das durchmachen kann und direkt wieder zurück in die Downing Street (den Regierungssitz) geht und die Zügel in die Hand nimmt, ohne eine Phase der Wiederanpassung”», sagte der 79-Jährige dem Radiosender BBC 4. Noch sei sein Sohn nicht über den Berg. Die Nachricht, dass der der 55 Jahre alte Premier die Intensivstation verlassen konnte, hatte am Donnerstagabend zu großer Erleichterung in Großbritannien geführt.

09.43 Uhr – Aus Angst vor einer massenhaften Ausbreitung von COVID-19 in Gefängnissen hat Bolivien breit angelegte Haftentlassungen und Begnadigungen verfügt. Davon profitieren alle Häftlinge ab 58 Jahren, die nicht wegen Mordes oder Vergewaltigung von Minderjährigen verurteilt seien, heißt es in einem Präsidialerlass. Es sei notwendig, in der Zeit der Corona-Pandemie die Zahl der Häftlinge zu reduzieren, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern, sagte Präsidialminister Yerko Núñez.

09.10 Uhr – Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke(SPD) hat vor einer zu frühen Debatte über das Lockern von Beschränkungen in der Corona-Krise gewarnt. Erst wenn sich die Lage deutlich und nachhaltig verbessere, werde man die Schublade mit sukzessiven Ausstiegsplänen ziehen, sagte der SPD-Politiker. “Sicher ist: Wir werden nicht von null auf hundert schalten”, so der amtierende Bundesratspräsident. Es gelte, wichtige Voraussetzungen zu füllen. Dazu zählt Woidke den Ausbau der Testkapazitäten, eine gute Grundversorgung mit Schutzausrüstung und eine bedarfsgerechte Ausstattung mit Intensivbetten.

08.55 UhrUngarn meldet einen Anstieg der Infektionsfälle um 210 auf 1190. Das ist der bislang stärkste Zuwachs in dem Land an einem Tag.

08.42 UhrPolen könnte nach Angaben der Regierung womöglich bereits in den kommenden Tagen den Höhepunkt der Coronavirus-Epidemie erleben. “Es scheint, dass, wenn wir unsere Disziplin aufrechterhalten, die Chance besteht, dass dieser Infektionsanstieg in den kommenden Tagen sein Maximum erreichen und sich später allmählich verlangsamen wird”, sagt ein Regierungssprecher dem staatlichen Sender TVP Info. Zuvor hatte Ministerpräsident Mateusz Morawiecki erklärt, dass es erst im Mai oder Juni zum Höhepunkt der Infektionen kommen könnte. In Polen gab es bis Donnerstag 5575 bestätigte Infektions- und 174 Todesfälle.

08.35 Uhr – Der französische Pharmakonzern Sanofi will 100 Millionen Dosen des Malaria-Medikaments Hydroxychloroquin zur Behandlung gegen das neuartigen Coronavirus an 50 Länder spenden. Zudem hat er seine Produktionskapazitäten an acht Fertigungsstandorten des Medikaments weltweit um 50 Prozent erhöht. Hydroxychloroquin wird als ein mögliches Mittel gegen die Atemwegserkrankung Covid-19 angesehen und gegenwärtig bei der Behandlung von Patienten getestet.

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08.11 Uhr – In Pakistan  könnten wegen strenger Ausgangssperren in Folge der Corona-Krise über 18 Millionen Menschen arbeitslos werden. Zu dem Schluss kamen Wirtschaftswissenschaftler eines staatlichen Instituts in der Hauptstadt Islamabad. Ihre Analyse ergab, dass allein 12 Millionen Hilfsarbeiter ihre Jobs verlieren könnten. In der Landwirtschaft wird der Verlust von fünf Millionen Arbeitsplätzen befürchtet. Seit mehr als zwei Wochen gilt in Pakistan eine Ausgangssperre, die vom Militär und lokalen Behörden durchgesetzt wird.

Lockdown Peshawar Pakistan (DW/Fareedullah Khan)

Sonst tummeln sich Menschenmengen auf diesem Basar in Peshawar

07.55 Uhr – Der Jemen hat den ersten Coronavirus-Fall in dem Bürgerkriegsland gemeldet. Er sei in der östlichen Region Hadhramaut aufgetreten, teilt das nationale Notfallkomitee auf Twitter mit. Der Patient werde medizinisch versorgt, sein Zustand sei stabil. Die Vereinten Nationen hatten vor schweren Folgen eines Coronavirus-Ausbruchs im Jemen gewarnt. Millionen Menschen sind in dem Land, das ohnehin zu den ärmsten der Erde zählt, von Hunger bedroht und mussten vor den Kämpfen fliehen.

07.27 Uhr – US-Präsident Donald Trump hat in Aussicht gestellt, dass seine Regierung am Osterwochenende einen Rettungsplan für die einheimischen Fluglinien vorstellen könnte, die die Corona-Krise in Mitleidenschaft gezogen hat. Es werde ein “sehr großes” Hilfspaket sein, sagte Trump. Die weltweiten Reisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie haben den Flugverkehr einbrechen lassen. Die US-Fluglinien sind deshalb nach Ansicht vieler Experten auf rasche Staatshilfen angewiesen. Aus Branchenkreisen verlautet, die Regierung erwäge eine befristete Staatsbeteiligung an den Airlines American, Delta, Southwest und United.

06.56 Uhr – Die Corona-Notfallmaßnahmen dürfen nach Ansicht der OSZE nicht zu Einschränkungen der Medienfreiheit führen. “Man stoppt keine Gerüchte mit Zensur, aber sehr wohl mit einem Zugang zu pluralistischen und unabhängigen Informationsquellen”, sagte der Medien-Beauftragte der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, Harlem Désir, der Deutschen Presse-Agentur in Wien. Die Pandemie rechtfertigte keine Restriktionen für Medienfreiheit oder journalistische Tätigkeit. Désir hat sich seit Mitte März besorgt über die Entwicklungen in mehr als zehn Ländern geäußert.

06.20 Uhr – Die Zahl der täglich erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Südkorea ist erstmals seit Februar auf unter 30 gefallen. Es seien 27 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Die Gesamtzahl der Infizierten stieg auf 10.450. Mit dem Virus werden 208 Todesfälle in Verbindung gebracht. Erstmals wurde kein Infektionsfall aus der Millionenstadt Daegu gemeldet, die im Mittelpunkt des Ausbruchs der Lungenkrankheit Covid-19 stand. Über die Hälfte aller Fälle in Südkorea wurde in Daegu registriert.

06.04 Uhr – Der US-Flugzeugbauer Boeing erwägt einem Zeitungsbericht zufolge den Abbau von etwa zehn Prozent der Stellen in dem Unternehmen. Dies könne über Abfindungen, Frühverrentungen und Kündigungen geschehen, berichtet das “Wallstreet Journal”. Der Plan betreffe hauptsächlich das zivile Geschäft. Boeing war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

05.53 Uhr – Rund 100.000 Seeleute auf Handelsschiffen haben wegen der Maßnahmen gegen das Coronavirus einen planmäßigen Crewwechsel verpasst und müssen weiter an Bord Dienst tun. Viele Häfen rund um den Globus haben Beschränkungen und Regeln erlassen, die eine Einreisesperre oder zumindest eine mehrwöchige Quarantäne für alle Einreisenden umfassen, teilten der Reederverband und die Gewerkschaft Verdi mit. Für Seeleute, die nach einer Reise nach Hause wollen, fehlen zudem Flugverbindungen in ihre jeweilige Heimat.

05.32 Uhr – Bei der US-Fluggesellschaft Delta Air Lines sind fast 35.000 Mitarbeiter bereit, sich in der Krise unbezahlt freistellen zu lassen. Das Unternehmen suche dennoch weitere Freiwillige, sagt Chef Ed Bastian. Man biete Freistellungen von bis zu zwölf Monaten an.

USA Boston | Delta Air Lines (picture-alliance/AP Photo/C. Krupa)

Ein Flugzeug von Delta Air Lines hebt in Boston ab

05.01 Uhr – Trotz Kurzarbeit und des massiven Wirtschaftsabsturzes wegen der Corona-Krise ist die Spendenbereitschaft der Deutschen im Internet deutlich gestiegen. “Das Spendenaufkommen im März hat sich im Vorjahresvergleich etwa verdoppelt”, sagte Björn Lampe, Vorstand der gemeinnützigen Online-Spendenplattform betterplace.org. Allein für Projekte im Zusammenhang mit der Pandemie seien bislang fast drei Millionen Euro zusammengekommen. 

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04.00 Uhr – Der Mittelstand hat vor einem “Kahlschlag” bei Firmen gewarnt und die Bundesregierung zu Nachbesserungen an den Hilfsprogrammen aufgefordert. Zwar sei ein beispielloses Maßnahmen-Paket beschlossen worden – es seien jedoch Zweifel an der Zielgenauigkeit und damit an der Wirksamkeit der Milliardenprogramme angebracht, heißt es in einem Schreiben des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft an Kanzlerin Angela Merkel, Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) und die Mitglieder des Bundestags. 

03.30 Uhr – Die Coronakrise hat auch bei Jüngeren neue – und bewegtere – Verabredungsformen populär gemacht. “Statt ‘Lass uns mal einen Kaffee trinken’ heißt es dann ‘Lass uns mal spazieren gehen'”, sagte die Kulturwissenschaftlerin Prof. Gudrun M. König von der Technischen Universität Dortmund. Sie hat ihre Doktorarbeit über die Kulturgeschichte des Spaziergangs geschrieben.

02.38 Uhr – In den USA sind innerhalb der letzten 24 Stunden 1783 Menschen an SARS-CoV-2 verstorben. Dies meldet die Universität Johns Hopkins in Baltimore.

02.10 Uhr – Hunderte Europäer, darunter auch Deutsche, die wegen der Pandemie wochenlang in Südamerika ausharren mussten, sind aus Ecuador und Peru ausgeflogen worden. In der ecuadorianischen Hafenstadt  Guayaquil startete eine Maschine mit rund 300 Menschen an Bord, wie ein Flughafensprecher mitteilte. Aus Peru flog eine Maschine mit mehr als 400 Europäern ab.     

01.33 Uhr – Festland-China meldet 42 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Darunter seien 38 Reisende, die den Erreger in sich trügen, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Zudem gebe es
47 neue asymptomatische Fälle. 

00.43 Uhr – Die USA haben nach Angaben von Präsident Donald Trump bereits mehr als zwei Millionen Menschen auf das neuartige Coronavirus getestet. “Wir haben das beste Test-System in der ganzen Welt”, lobte Trump die Politik seiner Regierung. Gouverneure einiger Bundesstaaten beklagen jedoch, dass es immer noch nicht genug Tests in dem Land mit 330 Millionen Einwohnern gebe. 

00.19 Uhr – Vertreter des Europaparlaments haben sich erleichtert darüber gezeigt, dass die EU-Finanzminister sich nach tagelangem Ringen auf ein Hilfspaket zur Unterstützung von Mitgliedstaaten in der Corona-Krise geeinigt haben. Die Vorschläge gingen “in die richtige Richtung”, twitterte Parlamentspräsident David Sassoli. “Wir hatten recht dabei, Europa zu vertrauen.”

00.10 Uhr – UN-Generalsekretär António Guterres sieht eine wachsende Gefahr von Anschlägen durch Bioterroristen. “Die Schwächen und mangelhafte Vorbereitung, die durch diese Pandemie offengelegt wurden, geben Einblicke, wie ein bioterroristischer Angriff aussehen könnte”, sagte Guterres bei einem virtuellen Treffen des UN-Sicherheitsrats in New York. Nichtstaatliche Gruppen könnten Zugang zu virulenten Stämmen bekommen, die für Gesellschaften auf der ganzen Welt eine ähnliche Verwüstung bedeuten würden.

Coronavirus - UN-Generalsekretär Guterres (Imago/L. Rampelotto)

UN-Generalsekretär Antonio Guterres

00.05 Uhr – Die Bundesregierung rechnet nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins “Focus” damit, dass Hunderte bedrohte Unternehmen in Deutschland den Staat um eine zeitlich begrenzte Beteiligung bitten werden. Möglicherweise werde der Staat sich sogar bei mehr als 1000 Unternehmen beteiligen, wenn der Shutdown der Wirtschaft länger andauern sollte. 

00.01 Uhr – Europastaatsminister Michael Roth hat mit Blick auf die Corona-Krise eine mangelnde Autonomie Europas bei manchen medizinischen Produkten beklagt. Der SPD-Politiker signalisierte Zustimmung zum Ansinnen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, bei der Produktion bestimmter Güter mehr europäische Eigenständigkeit anzustreben. Es sei eine “schmerzhafte Erfahrung, sich einzugestehen, bei medizinischen Produkten teilweise abhängig von China und Indien zu sein”. 

as/se/cw/kle (alle agenturen, rki, jhu) 




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