Corona-Ticker vom 29.04.: Mehr als eine Million Infizierte in den USA | Aktuell Welt | DW

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06.54 Uhr – Die Bundesregierung will laut dem Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” vorerst keinerlei Lockerungen für Fernreisen. Demnach soll die strikte Warnung für alle touristischen Reisen ins Ausland heute vom Bundeskabinett verlängert werden, mindestens bis zum 14. Juni. Einen entsprechenden Beschlussvorschlag habe das Auswärtige Amt kurz vor der Kabinettssitzung unter den Bundesministerien abgestimmt.

06.10 Uhr – In Deutschland wurden innerhalb eines Tages 1304 Menschen auf das SARS-COV-2 positiv getestet. Das Coronavirus wurde demnach bei insgesamt 157.641 Menschen nachgewiesen, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilt. 202 Menschen, die das Virus trugen, seien in den vergangenen 24 Stunden gestorben. Die Zahl der Toten stieg damit auf 6115 Menschen.

05.01 Uhr – Um den Absatz der Autobranche zu stärken, spricht sich der Chef der deutschen Gewerkschaft IG Metall für Kaufanreize für Neufahrzeuge aus. “Wir werden, so fürchte ich, in die Situation kommen, dass solche Kaufhilfen unvermeidbar sind”, sagt Jörg Hofmann. Eine Pauschallösung, bei der man jedem Käufer “x-tausend Euro gibt”, lehne er ab. “Wir sollten die Zeit nutzen, darüber nachzudenken, wie solche Kaufhilfen aussehen könnten – auch im Kontext des ökologischen Wandels und der Dekarbonisierung.”

04.44 Uhr – Australiens Premierminister Scott Morrison unterstreicht seine Forderung nach einer unabhängigen Untersuchung der Ursprünge der Corona-Pandemie. “Dies ist ein Virus, der mehr als 200.000 Menschenleben auf der ganzen Welt gekostet hat. Es hat die Weltwirtschaft zum Einsturz gemacht. Die Folgen und Auswirkungen sind außerordentlich. Daher scheint es durchaus angemessen und vernünftig, dass die Welt eine unabhängige Bewertung will.” Seine Forderungen seien nicht auf ein bestimmtes Land gerichtet.

03.01 Uhr – Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro gerät wegen der 474 Todesfälle binnen 24 Stunden durch das Coronavirus unter Druck. “Und? Es tut mir leid. Was soll ich tun? Ich bin Messias, aber ich vollbringe keine Wunder“, sagte er vor Journalisten in Brasilia. In Brasilien starben insgesamt 5017 Menschen an dem Coronavirus – und übertraf damit China. 

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02.59 Uhr – Ein Mops ist in den USA mit dem Coronavirus infiziert. Das Tier sei der erste Hund in den Vereinigten Staaten, bei dem die Atemwegserkrankung COVID-19 diagnostiziert wurde, wie die American Humane Society mitteilt. Der Hund habe sich offenbar bei der Familie angesteckt, die positiv auf das Virus getestet wurde – nur eine weitere Tochter, ein zweiter Hund und deren Katze seien gesund. Es gebe keine Beweise, dass Haustiere das Virus auf den Menschen übertragen, sagte die Sprecherin.

USA | Coronavirus | Vizepräsident Mike Pence ohne Mundschutzmaske in Krankenhaus (Foto: picture-alliance/dpa/J. Mone)

Für seinen Krankenhausbesuch ohne Schutzmaßnahmen hagelt es für US-Vize Pence Kritik

02.58 Uhr – US-Vizepräsident Mike Pence trug bei einem Krankenhausbesuch im Bundesstaat Minnesota als einziger keine Atemschutzmaske. Und das, obwohl die Klinik dies mittlerweile sowohl von Patienten als auch von Besuchern verlangt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Pence sagte zu seiner Verteidigung, als Vizepräsident werde er regelmäßig auf das Coronavirus getestet, ebenso wie sein Umfeld. Die Gesundheitsbehörde CDC empfiehlt gesunden Menschen das Tragen von Stoffmasken in der Öffentlichkeit.

02.43 Uhr – China meldet 22 neue Coronavirus-Fälle, gegenüber 6 am Vortag. Die Nationale Gesundheitskommission erklärt, dass 21 Menschen von ihnen Reisende aus Übersee seien. Damit liegt die Gesamtzahl der COVID-19-Infektionen nach offiziellen Angaben bei 82.858. Die Gesamtzahl der Todesfälle auf dem Festland durch COVID-19 bleibt laut Gesundheitskommission unverändert bei 4633.

00.46 Uhr – In den USA hat es Wissenschaftlern zufolge seit Beginn der Pandemie bereits mehr als eine Million nachgewiesene Infektionen mit dem neuartigen Virus gegeben. Das geht aus den Daten der Johns-HopkinsUniversität in Baltimore hervor. Demnach starben in den Vereinigten Staaten bereits mehr als 57.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus.

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sam/AR (afp, dpa, rtr)




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