Deutscher Botschafter in China verstorben | Aktuell Deutschland | DW

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Der deutsche Botschafter in China, Jan Hecker, ist tot. Das teilte das Auswärtige Amt in Berlin mit. Der 54-Jährige hatte den Posten erst im vergangenen Monat übernommen. Die Umstände seines Todes sind noch nicht bekannt. Hecker hatte im August nach der Ankunft in Peking mit seiner Familie zunächst die in China übliche Quarantäne wegen der Corona-Pandemie durchlaufen.

Seit 2017 außenpolitischer Berater der Kanzlerin

“Mit tiefer Trauer und Bestürzung haben wir von dem plötzlichen Tod des deutschen Botschafters in China, Prof. Dr. Jan Hecker, erfahren”, hieß es in der Mitteilung des Auswärtigen Amts. “Unsere Gedanken sind in diesem Moment bei seiner Familie und den Menschen, die ihm nahestanden.” Der gebürtige Kieler war verheiratet und hinterlässt drei Kinder.

Jan Hecker auf dem G7-Gipfel im Juni in Cornwall mit seiner damaligen Chefin Angela Merkel und US-Präsident Joe Biden

Jan Hecker auf dem G7-Gipfel im Juni in Cornwall mit seiner damaligen Chefin Angela Merkel und US-Präsident Joe Biden

Vor dem Antritt des wichtigen Postens in Peking war Hecker im Bundeskanzleramt seit 2017 Leiter der Abteilung Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik gewesen. Damit war er als außenpolitischer Berater ein enger Vertrauter von Kanzlerin Angela Merkel.

Von 2011 bis 2015 war der Rechts- und Politikwissenschaftler als Richter am Bundesverwaltungsgericht tätig, nachdem er von 1999 bis 2011 im Bundesinnenministerium gearbeitet hatte. In Peking übernimmt sein Vertreter, der Gesandte Frank Rückert, vorläufig seine Aufgaben.

nob/sti (dpa, afp, rtr)




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