Deutschland erleichtert Spanien-Reisen | Aktuell Europa | DW

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Deutschland hat fünf der 17 spanischen Regionen von seiner Liste der Corona-Hochrisikogebiete gestrichen: Es sind dies die bei Urlaubern sehr beliebten Kanarischen Inseln, Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona und den Stränden der Costa Brava sowie Valencia, Kastilien-La Mancha und Asturien. 

So ging die Sieben-Tage-Inzidenz auf den Kanaren binnen drei Wochen von 250 auf 98 zurück, in Katalonien von 413 auf 122. In Asturien wurden zuletzt gar nur noch 60 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen erfasst.

Keine Quarantäne

Für zahlreiche Menschen wird damit eine Reise in diese Regionen um einiges attraktiver: diejenigen nämlich, die weder geimpft noch genesen sind. Denn sie müssen nicht mehr die bis zu zehntägige Quarantäne in Kauf nehmen, die für sie nach einem Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet bei der Rückkehr in die Heimat Pflicht ist.

Spanien l Kolumbus-Denkmal in Barcelona

Ein attraktives Reiseziel – auch wieder für Ungeimpfte: Kataloniens Hauptstadt Barcelona

Für vollständig Geimpfte und Genesene gibt es ohnehin keine Pflicht zur Selbstisolation – außer sie reisen aus einem Virusvariantengebiet nach Deutschland ein.

Andere spanische Regionen, die stark vom Tourismus abhängig sind, wie etwa die Balearen mit Mallorca oder Andalusien mit der Costa del Sol bleiben hingegen Hochrisikogebiete. Dies gilt auch für die Hauptstadt Madrid.

wa/nob (dpa, Bundesgesundheitsministerium)




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