Deutschland stoppt Einreise aus Indien | Aktuell Asien | DW

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Im Umgang mit der Corona-Variante aus Indien hat die Bundesregierung jetzt doch nachgesteuert. Um die Verbreitung von B.1.617 in Deutschland zu verhindern, sind Einreisen aus dem südasiatischen Land ab Montag nur noch in wenigen, eng begrenzten Ausnahmefällen erlaubt.

Ausnahmeregelungen gibt es beispielsweise für Deutsche und für Ausländer mit Aufenthaltsrecht in der Bundesrepublik. Auch sie müssen allerdings schon vor der Einreise einen negativen Corona-Test vorweisen und sich nach Ankunft 14 Tage lang in Quarantäne begeben. “Um unsere Impfkampagne nicht zu gefährden, muss der Reiseverkehr mit Indien deutlich eingeschränkt werden”, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Ob der Flugverkehr mit Indien gestoppt wird, ist noch nicht entschieden.

In Indien, wo die “Doppel-Mutante” entdeckt wurde, meldeten die Behörden am Samstag 2624 Todesfälle binnen 24 Stunden, was nach Behördenangaben ein neuer Höchststand ist. Zudem stieg die Zahl der Neuinfektionen mit 346.786 Fällen auf einen weiteren globalen Höchstwert. Die Versorgung der an der Lungenkrankheit Covid-19 erkrankten Menschen mit Sauerstoff war vielfach kaum möglich. Die Regierung setzte die Luftwaffe und Züge zur Verteilung der Sauerstoff-Flaschen ein.

Die indische Variante B.1.617 steht bei der Weltgesundheitsorganisation unter Beobachtung. In Deutschland ist diese Mutation bislang kaum aufgetreten. Stand Freitag soll sie bundesweit in 21 Fällen nachgewiesen worden sein.

Auch Kuwait setzte am Samstag alle Flüge aus Indien aus, die Vereinigten Arabischen Emirate hatten bereits am Donnerstag angekündigt, einen Aus- und Einreisestopp zu verhängen. Auch Kanada hat Flüge aus Indien und Pakistan bereits verboten.

uh/as (dpa, rtr, afp)




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