Die US-Wahl im Liveticker | Amerika – Die aktuellsten Nachrichten und Informationen | DW

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00.13 Uhr: Die US-Bürger wählen neben dem Präsidenten auch die 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses sowie rund ein Drittel der 100 Mandate im Senat. Die Mehrheiten in den beiden Kammern sind entscheidend für die Arbeit des künftigen Staatsoberhauptes. Ein Senat oder ein Repräsentantenhaus, das nicht der Partei des Präsidenten angehört, könnte dessen Vorhaben blockieren. Laut den letzten Umfrageanalysen des renommierten Portals FiveThirtyEight haben die Demokraten eine 75-prozentige Chance, den aktuell republikanisch-dominierten Senat zu übernehmen. Das aktuell demokratisch-dominierte Repräsentantenhaus wird laut Umfragen wohl in der Hand der Demokraten bleiben.

23.50 Uhr: Twitter sperrt etliche rechtsgerichteten Nachrichten zur amerikanischen Präsidentenwahl. Die Konten hätten mit ihrem Inhalt gegen die Regeln des Kurznachrichtendienstes verstoßen, teilt das Unternehmen mit. Die Konten seien erst vor kurzem angelegt worden.

23.50 Uhr: Laut den Nachwahlbefragungen (Exit Polls) war für die Wähler vor allem die wirtschaftliche Lage entscheidend. Laut CNN nannten 34 Prozent der Wähler die Wirtschaft als wichtigstes Thema bei der Wahl, gefolgt von rassistischer Benachteiligung (21 Prozent) und der Corona-Pandemie (18 Prozent). Das Krisenmanagement der US-Regierung in der Pandemie bewerteten 48 Prozent der Befragten als gut, 51 Prozent als schlecht.

23.40 Uhr: Zu den wichtigsten Swing States zählen Florida, das 29 Wahlleute ins Electoral College entsenden darf, Pennsylvania (20 Stimmen) und Ohio (18), ebenso Michigan, Wisconsin und Minnesota, wo zusammen 36 Stimmen zu holen sind. Ohio gilt zudem als wichtiger Indikator. Es gilt: Wer in Ohio gewinnt, wird auch Präsident. Der letzte Kandidat, der die Wahl gewann obwohl er in Ohio verlor war John F. Kennedy.

23.30 Uhr: Wer der nächste US-Präsident wird, entscheidet sich in wenigen US-Bundesstaaten. In vielen der 50 Staaten gewinnt immer dieselbe Partei, aber etwa ein Dutzend sind hart umkämpft. In diesen sogenannten Battleground States oder Swing States haben Trump und Biden vor allem im Endspurt des Wahlkampfs um Stimmen geworben. Mit sehr engen Rennen rechnen Wahlforscher in Arizona, Florida, Georgia, Michigan, North Carolina, Ohio, Pennsylvania und Wisconsin.

23.19 Uhr: Der US-Präsident wird nicht direkt gewählt. Die Stimmen der Wähler entscheiden über die Zusammensetzung eines Wahlkollegiums, dem Electoral College, das letztlich den Präsidenten wählt. Das Electoral College setzt sich aus den Wahlleuten zusammen, die jeder Bundesstaat entsenden darf. Die Anzahl der Wahlfrauen und -männer eines Bundesstaats orientiert sich dabei an der Einwohnerzahl. Für einen Wahlsieg braucht ein Kandidat die Stimmen von mindestens 270 der 538 Wahlleute im Electoral College.

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23.11 Uhr: Das FBI geht einer Welle mysteriöser Roboteranrufe am Tag der US-Präsidentenwahl nach, die die Angerufenen zum Zuhausebleiben auffordern. Das US-Heimatschutzministerium erklärte, das FBI habe Ermittlungen aufgenommen. Die Bundespolizei selbst lehnt eine Stellungnahme ab. Auch die New Yorker Generalstaatsanwältin Laetitia James kündigt Untersuchungen an. Bei den Anrufen sagt eine Computerstimme: “Hallo, dies ist nur ein Testanruf. Zeit zu Hause zu bleiben. Bleiben sie sicher und zu Hause.” 

22.58 Uhr: An verschiedenen Orten in den USA bilden sich lange Schlangen vor den Wahllokalen. In einigen Vorstädten in Pennsylvania, die als wahlentscheidend in diesem umkämpften Swing State gelten, warten Wähler laut CNN stundenlang, bevor sie ihre Stimme abgeben können. 

US Wahl 2020 | Wahllokal in Wisconsin (Joel Lerner/Xinhua News Agency/picture-alliance)

Auch in Wisconsin mussten die Wähler für die Stimmabgabe anstehen – die meisten trugen einen Mund-Nasen-Schutz

22.51 Uhr: Hawaii und Alaska sind die Schlusslichter in der langen Reihe der Staaten. Die Inselbewohner können ihre Stimme bis 6.00 Uhr MEZ morgens abgeben. Auch in weiten Teilen Alaskas sind die Wahllokale bis 6.00 Uhr MEZ geöffnet, auf den Aleuten noch eine Stunde länger, bis 7.00 Uhr. Wenn diese im nördlichsten Bundesstaat schließen, ist die US-Wahl beendet.

22.47 Uhr: Der größte Bundesstaat an der Westküste, der sich in der Zeitzone mit Pacific Time (PT) befindet, ist Kalifornien. Wenn die Wahllokale dort um 20.00 Uhr Ortszeit schließen, ist es in Deutschland bereits 5.00 Uhr MEZ in der Früh. Im Nachbar-Bundesstaat Nevada ist die Wahl eine Stunde früher vorbei, um 4.00 Uhr MEZ. In Oregon und Washington ist am Wahltag nur wenig los. Hier haben die meisten Wähler bereits per Briefwahl abgestimmt.

22.43 Uhr: In den Bundesstaaten im Zentrum der USA (Central Time) schließen die Wahllokale zwischen 2.00 Uhr MEZ – etwa in großen Teilen von Texas und Kansas, in Oklahoma, Missouri und Illinois – und 4.00 Uhr MEZ (Iowa). In den US-Bundesstaaten Minnesota und Wisconsin können die Wähler bis 3.00 Uhr MEZ ihre Stimme abgeben. Auch der Staatengürtel, der in einer Zeitzone mit Mountain Time (MT) liegt, schließt seine Wahlen in diesem Zeitraum ab. Dazu zählen etwa die Bundesstaaten Arizona, Colorado und Utah.

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22.40 Uhr: Gegen Mitternacht (MEZ) schließen in die ersten Wahllokale – zunächst in den Bundesstaaten Kentucky und Indiana. In Florida können die Wähler – genauso wie in vielen anderen Staaten an der Ostküste – bis 1.00 Uhr MEZ abstimmen. In North Carolina und Ohio werden die Wahlurnen um 1.30 Uhr MEZ versiegelt. In anderen Bundesstaaten, etwa in Pennsylvania und Michigan sowie in der Hauptstadt Washington D.C. dürfen die Wähler bis 2.00 Uhr MEZ abstimmen. Erst um 3.00 Uhr MEZ schließen die Wahllokale in New York.

22.35 Uhr: Im Dorf Dixville Notch im Bundesstaat New Hampshire ist die Wahl schon vorbei. Kurz nach Mitternacht gaben die nur fünf wahlberechtigten Einwohner ihre Stimmen dort im Wahllokal ab – alle fünf entfielen auf Biden, Amtsinhaber Trump ging leer aus.

22.29 Uhr: US-Präsident Donald Trump gab sich am Wahltag während eines Besuchs bei seinen Wahlkampfhelfern siegessicher. “Ich glaube, wir werden eine großartige Nacht haben”, sagte Trump in Arlington bei Washington. Die Zahlen, die er aus den Bundesstaaten Texas, Arizona oder Florida sehe, seien sehr gut. Die letzten Umfragen sehen den republikanischen Präsidenten allerdings hinter seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden – sowohl landesweit als auch in mehreren entscheidenden Swing States.

22.24 Uhr: Die US-Aktienmärkte haben am Tag der US-Präsidentschaftswahl ihren Erholungskurs nach dem Ausverkauf der Vorwoche fortgesetzt. Eine Welle des Optimismus schwappe an die Wall Street, dass der Wahlausgang keine größeren Ungewissheiten mit sich bringe, sagte ein Portfoliomanager. Positive Impulse lieferten die Ölpreise, die den stärksten Anstieg seit einem Monat verzeichneten. Der Dow Jones Industrial schloss 2,06 Prozent höher bei 27.480,03 Punkten, nachdem er zum Wochenstart bereits um 1,6 Prozent zugelegt hatte.

22.11 Uhr: Als Sicherheitsmaßnahme wegen möglicher Proteste nach der US-Präsidentenwahl ist das Weiße Haus in Washington durch einen zusätzlichen Zaun abgeriegelt worden. Auf Bildern ist eine weiße, mauerartige Befestigung an der Südseite zu erkennen. Teile des Gebiets rund ums Weiße Haus, darunter der Lafayette Park im Norden, waren schon seit dem Sommer teilweise für die Öffentlichkeit gesperrt – wegen Protesten, aber auch wegen Bauarbeiten.

22.07 Uhr: Beide Kandidaten waren auch noch am Wahltag in den Bundesstaaten unterwegs und kämpften um die noch unentschlossenen Wähler: Biden trat nochmals in Pennsylvania auf, Trump wollte Virginia besuchen. In mehreren Tweets rief Biden zudem zum Wählen auf. Unter anderem schrieb er: “Wir sind in einer Schlacht um die Seele der Nation. Und ihr habt die ultimative Macht, das Ergebnis zu bestimmen.”

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21.59 Uhr: In North Carolina, einem der womöglich wahlentscheidenden Swing States, wurde die Öffnungszeit von vier Wahllokalen verlängert. Das entschied die Wahlkommission des Bundesstaats, wie CNN und Bloomberg berichten. Grund sind offenbar technische Probleme in den Wahllokalen. Durch die Verlängerung der Abstimmung verspätet sich die Bekanntgabe der Wahlergebnisse in North Carolina wohl um mindestens 45 Minuten. 

 

21.50 Uhr: Ergebnisse aus ersten Bundesstaaten werden nach Mitternacht (MEZ) erwartet. Es ist aber unklar, ob die US-Fernsehsender schon in der Wahlnacht einen Gesamtsieger ausrufen werden. Wegen der vielen Briefwahlstimmen dürfte die Auszählung länger dauern – es droht womöglich ein tage- oder sogar wochenlanger Wahlkrimi.

21.45 Uhr: Mehr als 100 Millionen Menschen haben bereits vor dem eigentlichen Wahltag abgestimmt. Das entspreche mehr als 73 Prozent der Stimmen, die 2016 insgesamt abgegeben wurden, berichtet das “U.S. Elections Project”. Besonders stark war die Wahlbeteiligung in einer Reihe von Bundesstaaten im Süden und Westen. In Texas, Washington State, Oregon und Hawaii überstieg die Zahl der Frühwähler jeweils sogar die der 2016 insgesamt abgegebenen Stimmen. Es wird davon ausgegangen, dass die Mehrheit der Frühwähler den demokratischen Herausforderer Joe Biden unterstützen. Republikaner Donald Trump hatte vor allem die Briefwahl immer wieder, und ohne jeden Beleg, mit Betrug in Verbindung gebracht.




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