Doch noch an Ostern nach Spanien? | Aktuell Europa | DW

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Osterurlaub auf der Ferieninsel Mallorca? Lange standen die Chancen dafür wegen hoher Infektionszahlen in Spanien ziemlich schlecht. Aber jetzt gibt es zumindest einen Hoffnungsschimmer: Ab Sonntag wird das EU-Land von der Bundesregierung nicht mehr als Hochrisikogebiet angesehen, wie das Robert Koch-Institut (RKI) bekanntgab. Spanien sei dann nur noch “normales” Risikogebiet.

Das bedeutet konkret, dass direkt bei der Einreise aus Spanien kein negativer Corona-Test mehr vorgezeigt werden muss. Allerdings gibt es die Verpflichtung, sich spätestens 48 Stunden danach (in Deutschland) testen zu lassen. Von einer zehntägigen Quarantäne kann man sich nach fünf Tagen durch einen weiteren Test befreien.

Spanien | El Arenal

Rückblick, Mallorca 2018: Touristen sonnen sich am Strand von El Arenal

“Auf dem richtigen Weg”

Die Corona-Lage in Spanien hat sich seit Ende Januar stark verbessert. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz – also die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche – lag zuletzt bei 111. Damit ist dieser Wert zwar etwa doppelt so hoch wie in Deutschland, liegt aber unter dem Grenzwert von 200 für die Einstufung als “Hochinzidenzgebiet”. So werden Risikogebiete mit besonders hohen Fallzahlen bezeichnet.

Spanien war am 24. Januar als “Hochinzidenzgebiet” eingestuft worden. Zwei Tage später wurde mit 421 die höchste landesweite Inzidenz gemeldet, seitdem ist sie konstant rückläufig. Besonders erfreuliche Entwicklungen registrieren die spanischen Urlaubshochburgen Kanaren und Balearen inklusive Mallorca. Sie zählen mittlerweile zu den Regionen mit den niedrigsten Zahlen.

Spanien Carolina Darias

Erleichtert, aber vorsichtig: Spaniens Gesundheitsministerin Carolina Darias

“Wir sind auf dem richtigen Weg”, sagte Gesundheitsministerin Carolina Darias. Man dürfe aber nicht nachlässig werden, die Lage in den Krankenhäusern sei noch prekär.

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Neben Spanien werden ab Sonntag auch Litauen und Afghanistan nicht mehr als “Hochinzidenzgebiet” geführt. Gar kein Risikogebiet mehr sind dann Französisch-Polynesien im Südpazifik und die Karibikinsel Curaçao.

wa/mak (dpa, RKI)




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