Drogenrazzia gegen Münchner Polizisten | Aktuell Deutschland | DW

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Der Drogen-Skandal im Münchner Polizeipräsidium weitet sich deutlich aus. Die Staatsanwaltschaft München I ermittelt inzwischen gegen 21 Polizisten, wie die Behörde mitteilte. Hintergrund ist der Verdacht auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und gegen das Anti-Dopinggesetz. Gegen einzelne Beamte werde auch wegen des Verdachts der Verfolgung Unschuldiger oder Strafvereitelung im Amt ermittelt.

170 Ermittler führen Razzia durch

Nach Angaben von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sind sechs Beamte suspendiert worden. “Weitere können abhängig vom Durchsuchungsergebnis sehr zeitnah folgen”, sagte er der “Bild”-Zeitung. “Kriminelle haben bei der Bayerischen Polizei nichts verloren”, sagte Herrmann. “So etwas ist absolut inakzeptabel und eines Polizisten nicht würdig.”

Joachim Herrmann - Bayerischer Innenminister (Christof Stache/AFP)

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (Archiv) erwartet noch weitere Suspendierungen im Drogenskandal

Zuvor hatten rund 170 Ermittler eine großangelegte Drogen-Razzia in Dienststellen und Privatwohnungen von Polizisten durchgeführt. Bei der Razzia wurden 24 Wohnungen und Dienststellen in München und den Landkreisen München, Dachau, Wolfratshausen, Ebersberg und Fürstenfeldbruck durchsucht.

Die Ermittlungen waren 2018 ins Rollen gekommen, nachdem ein mutmaßlicher Drogenhändler vor Gericht angegeben hatte, mit Polizisten zusammen gearbeitet zu haben.

nob/haz (afp, dpa)




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