Ein Tosen über Europa: Sturmtief ″Bella″ | Aktuell Europa | DW

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Der Sturm “Bella” rauschte von Westen auf Europa zu. Mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 110 Kilometern pro Stunde und heftigen Regenfällen waren die Auswirkungen am Sonntag in Wales in Großbritannien zu spüren. In 20.000 Haushalten fiel dort der Strom aus. Züge waren wegen umgefallener Bäume verspätet.

Auf der südbritischen Insel Isle of Wight erreichten Böen sogar Windgeschwindigkeiten von bis zu 170 Kilometer pro Stunde. Für Sonntagabend gab der britische Wetterdienst eine Warnung wegen erwarteter Schnee- und Graupelschauer in Nordengland, Schottland und Nordirland heraus. Der anhaltende Sturm könnte die Flüsse weiter ansteigen lassen, warnen Experten.

Frankreich: Sturm Bella peitscht das Meer an der Küste der Normandie auf

Küste in der Normandie

Auf französischer Seite des Ärmelkanals waren etwa 12.000 Haushalte in der Bretagne und der Normandie sowie 6000 Haushalte in der Region von Calais von Stromausfällen betroffen. Auch der Flug- und Zugverkehr wurden beeinträchtigt.

Der Flughafen Charles de Gaulle im Norden von Paris meldete, dass wegen des Sturms mehr als ein Drittel der Flüge im Durchschnitt etwa 50 Minuten Verspätung hatte. Eine Maschine aus Luxemburg musste zum Startflughafen zurückkehren, drei weitere Flugzeuge wurden zum Airport Orly umgeleitet. An der Spitze des Pariser Eiffelturms wurden Böen von bis zu 145 Kilometer pro Stunde gemessen.

Deutschland Schneefall auf der A 62 bei Sötern

A 62 bei Sötern

In Südwestdeutschland ein anderes Bild: Dort verwandelte Sturmtief “Hermine” das Saarland in eine weiße Winterlandschaft. Mehr als 15 Zentimeter Neuschnee fielen auf die Autobahn 62 – zu viel für PKW- und LKW-Fahrer. Die starken Schneefälle brachten den Verkehr dort am späten Sonntagabend zum Erliegen. Dutzende Laster standen bei Sötern an Steigungen quer.

AR/wa (dpa, afp, imago)

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