Ermittlungen nach Messerangriff von Würzburg | Aktuell Deutschland | DW

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Der aus Somalia stammende Mann stach am späten Freitagnachmittag am zentralen Barbarossaplatz “auf eine Vielzahl” von Passanten ein, wie Bayerns Innenminister Joachim Hermann in Würzburg erläuterte. Dabei seien drei Menschen getötet worden. Es gebe zudem “fünf weitere Schwer- und Schwerstverletzte und noch weitere Verletzte”. Bei den sehr schwer Verletzten sei noch nicht sicher, ob alle überleben.

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder bezeichnete die Tat als entsetzlich und schockierend. “Wir trauern mit den Opfern und ihren Familien”, schrieb er auf Twitter.

Bürger mit Courage

Einige Passanten hätten sich dem Angreifer couragiert in den Weg gestellt, berichtete Minister Herrmann (CSU). Davor habe er großen Respekt. “Das hat möglicherweise auch dazu beigetragen, um weitere Opfer zu verhindern.” Wenig später konnten Polizisten den mutmaßlichen Täter nach einem gezielten Schuss in den Oberschenkel überwältigen und festnehmen.

Messerattacke in Würzburger Innenstadt

Innenminister vor Ort: Joachim Herrmann machte sich am Freitagabend ein Bild von der Lage

Der 24-Jährige lebte nach Herrmanns Worten seit 2015 in Würzburg, zuletzt in einer Obdachlosenunterkunft der unterfränkischen Großstadt. Er sei in den vergangenen Monaten bereits gewalttätig gewesen, vor allem sei er “psychisch aufgefallen”. Erst vor einigen Tagen sei er zwangsweise in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen worden.

Laut Aussage eines Zeugen soll der Somalier bei der Tat “Allahu Akbar” (Gott ist groß) gerufen haben. Daher müssten ein mögliches islamistisches Motiv und das Umfeld des Mannes nun intensiv überprüft werden, sagte Herrmann. Nach Angaben der Polizei gibt es allerdings “keinerlei Hinweise auf weitere Täter”.

wa/ml (afp, dpa, rtr)




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