Erstmals Sonde zu Jupiter-Asteroiden gestartet | Aktuell Welt | DW

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Mit der NASA-Sonde „Lucy“ ist erstmals ein Flugkörper zu den Asteroiden des Planeten Jupiter aufgebrochen. Mithilfe einer „Atlas V“-Rakete startete „Lucy“ vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida, wie die NASA mitteilte. Kurz danach twitterte die US-Raumfahrtbehörde in Anlehnung an einen Musiktitel der Beatles: „Lucy in the sky!“

Die Mission ist auf zwölf Jahre angelegt, insgesamt soll „Lucy“ rund 6,5 Milliarden Kilometer zurücklegen. Die über 14 Meter lange Sonde, die mit mehr als 700 Kilogramm Treibstoff an Bord und Solarbatterien betrieben wird, soll an sieben der sogenannten Jupiter-Trojaner eng vorbeifliegen.

Cape Canaveral | Raketenstart mit Lucy Raumschiff | Asteroid Frenzy

Die Sonde hob an Bord einer „Atlas V“-Rakete vom Boden ab …

Das sind Asteroiden, die die Sonne auf der gleichen Bahn wie der Jupiter umkreisen – ein Schwarm folgt dem Planeten, einer eilt ihm voraus. Die Trojaner gelten als „Fossile der Planetenentstehung“, weswegen die NASA sich von der Mission neue Erkenntnisse über die Entwicklung unseres Sonnensystems erhofft. „Lucy“ erinnert auch an das weltberühmte Fossil gleichen Namens, das 1974 im äthiopischen Afar-Dreieck gefunden wurde.

Cape Canaveral | Raketenstart mit Lucy Raumschiff | Asteroid Frenzy

… in deren Spitze sie wie in einen Hartschalenkoffer eingepackt wurde

Gelingt alles wie geplant, wird die Sonde zusätzlich einem Asteroiden im sogenannten Hauptgürtel zwischen den Planetenbahnen von Mars und Jupiter nahekommen und auch noch dreimal in die Nähe der Erde zurückkehren – um sich Unterstützung für den Flug durch deren Schwerkraft zu holen. Der erste Asteroiden-Vorbeiflug ist für 2025 geplant, die anderen sollen zwischen 2027 und 2033 stattfinden.

jj/gri (dpa, afp)




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