EU-Behörde EMA empfiehlt weiter Einsatz von AstraZeneca-Impfstoff | Aktuell Europa | DW

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Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA sieht den COVID-19-Impfstoff von
AstraZeneca als sicher an. Die EMA sei weiterhin der Ansicht, dass die Vorteile des Vakzins die Risiken überwögen, teilte die EU-Behörde in Amsterdam mit.

“Die Impfung ist sicher und wirksam”, sagte EMA-Chefin Emer Cooke. Ein Ausschuss der EMA empfehle aber, ein höheres Bewusstsein für Risiken zu schaffen und dass diese im Beipackzettel der Impfung berücksichtigt werden. Es werde eine extra Warnung vor möglichen seltenen Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen bei den möglichen Nebenwirkungen aufgenommen.

Emer Cooke leitet die in Amsterdam ansässige EU-Arzneimittelbehörde EMA

Emer Cooke leitet die in Amsterdam ansässige EU-Arzneimittelbehörde EMA

Die EMA hatte eine Überprüfung eingeleitet, nachdem Fälle von seltenen Thrombosen nach der Impfung zu einem Impfstopp mit dem Mittel in mehr als einem Dutzend Ländern, darunter auch Deutschland, geführt hatten. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn betonte, dass es sich um eine Vorsichtsmaßnahme handele.

Die EMA bekräftigte, dass es keine Hinweise darauf gebe, dass die
Impfungen die Vorfälle verursacht hätten. Dennoch sei es nicht ausgeschlossen. Daher würden die Prüfungen und Studien auch fortgesetzt. Experten der Behörde hatten alle Daten der Fälle gemeinsam mit dem Hersteller des Impfstoffes, Experten für Bluterkrankungen sowie Gesundheitsbehörden geprüft. Am Mittwoch hatte bereits die Weltgesundheitsorganisation WHO für die weitere Nutzung des Impfstoffes plädiert. Die EMA hatte das Präparat des britisch-schwedischen Herstellers Ende Januar als dritten EU-weiten Impfstoff zur Zulassung empfohlen. 

sti/uh (afp, dpa, rtr)




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