EU und Briten einigen sich auf Brexit-Handelspakt | Aktuell Europa | DW

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Nach Marathonverhandlungen über einen Brexit-Handelspakt haben die Europäische Union und Großbritannien einen Durchbruch erzielt. Nach offiziellen Angaben einigten sich beide Seiten auf ein Abkommen. Es soll die künftigen Beziehungen zwischen London und Brüssel nach dem EU-Austritt des Vereinigten Königreichs regeln.

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen sprach von einem “fairen, ausgewogenen” Vertrag nach “sehr schwierigen Gesprächen”. Auch die britische Regierung bestätigte die Übereinkunft. Ein Streitpunkt war bis zuletzt die Frage des Zugangs für EU-Fischer zu britischen Gewässern.

Übergangsregelung erwartet

Das Vereinigte Königreich hat die EU im Januar nach 47 Jahren Mitgliedschaft verlassen. Am 31. Dezember endet eine Übergangsfrist, in der für Verbraucher und Unternehmen noch die alten Regeln gelten. Ohne einen Handelsvertrag drohte ein harter Brexit – mit schweren wirtschaftlichen Folgen.

Stimmen alle EU-Staaten dem nun gefundenen Kompromiss zu, ist ein No-Deal-Szenario abgewendet. Allerdings dürfte die erforderliche Ratifizierung vor Ablauf der Frist nicht mehr gelingen. Beobachter gehen davon aus, dass der Vertrag provisorisch zum Jahresbeginn in Kraft tritt und nachträglich vom Europäischen Parlament ratifiziert wird.

jj/gri (dpa, afp, rtr)




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