Explosionen erschüttern Äquatorialguinea | Aktuell Afrika | DW

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Mindestens 15 Tote, mehr als 400 Verletzte – das ist die erschreckende Bilanz der Behörden in Äquatorialguinea, nachdem es dort in einem Militärkomplex der Stadt Bata zu einer Reihe von Explosionen kam. Auf Bildern und Videos sind etliche zerstörte Gebäude zu sehen. Das staatliche Fernsehen TVGE zeigte Aufnahmen von Menschen, die aus Trümmern gezogen wurden. Einige von ihnen wurden anschließend mit Laken zugedeckt.

Wohl kein Anschlag

Im Fernsehen wurde am Sonntagabend auch eine Erklärung von Präsident Teodoro Obiang Nguema verlesen, in der es hieß, die Explosionen seien auf den “nachlässigen Umgang mit Dynamit” zurückzuführen. Es seien Schäden an fast allen Häusern in Bata entstanden, so der Staatschef.

Die Digitalzeitschrift “Real Equatorial Guinea” berichtete von “Panik” in der Bevölkerung. Die Druckwellen der Explosionen seien auch in vielen weit entlegenen Gebäuden zu spüren gewesen.

Äquatorialguinea Explosion in Bata - Screenshot TVGE

Helfer in Bata auf der Suche nach Opfern

Das OPEC-Mitglied Äquatorialguinea ist gegenwärtig durch die Coronavirus-Pandemie und den vergleichsweise niedrigen Rohölpreis schwer belastet. Öl-Einnahmen machen etwa zwei Drittel des Staatshaushaltes aus. Bata ist mit knapp 200.000 Einwohnern die größte Stadt des westafrikanischen Landes. Sie gilt als Wirtschaftszentrum der ehemaligen spanischen Kolonie. Seit 1968 ist Äquatorialguinea unabhängig.

wa/ust (rtr, ap, dpa)




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