Festnahmen bei Protest in Südafrika | Aktuell Afrika | DW

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In der Provinz KwaZulu-Natal, der Heimatregion von Jacob Zuma, hatten Tausende Demonstranten drei Tage lang Autos, Lastwagen und Infrastruktur in Brand gesteckt. Straßen wurden mit brennenden Autoreifen blockiert, es flogen Steine. In verschiedenen Orten der Provinz wurden Geschäfte geplündert und verwüstet. Teile der Autobahn N3, der wichtigsten Nord-Süd-Verbindung Südafrikas, mussten gesperrt werden, wie die Polizei mitteilte. 27 Personen seien festgenommen worden.

Südafrika Ex-Präsident Zuma tritt Haftstrafe an | Protest

Autos und Lastwagen wurden mit Reifen attackiert

Zuma war vergangene Woche wegen Missachtung der Justiz zu einer Haftstrafe von 15 Monaten verurteilt worden, die er am späten Donnerstag antrat. Der 79-Jährige befindet sich in der Estcourt-Strafanstalt in KwaZulu-Natal. Es ist das erste Mal, dass ein ehemaliger Präsident des Landes inhaftiert wurde.

Wegen diverser Korruptionsvorwürfe während seiner Amtszeit von 2009-2018 muss sich Zuma vor einer Untersuchungskommission verantworten. Einer Vorladung hatte er sich aber widersetzt. Mehrfach hatte er die Rechtmäßigkeit der Kommission in Frage gestellt und betont, eher ins Gefängnis zu gehen als dort zu erscheinen. Am Montag wird das Verfassungsgericht einen Antrag Zumas auf Annullierung der Haftstrafe prüfen.

uh/fab (dpa, rtr, ap)




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