Flucht aus israelischem Gefängnis durch Tunnel | Aktuell Nahost | DW

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Die sechs Palästinenser, darunter ein bekannter Islamist, entkamen durch einen Tunnel aus dem Hochsicherheitsgefängnis. Nach Angaben der israelischen Gefängnisverwaltung alarmierten Anwohner die Behörden, nachdem sie “verdächtige Personen” nahe der Gilboa-Haftanstalt im Norden des Landes beobachtet hatten.

Die Palästinenser sollen sich ein Loch in einen bereits existierenden Tunnel unter einem Waschbecken gegraben haben. Möglicherweise erhielten sie Unterstützung von außerhalb. Von der Gefängnisverwaltung veröffentlichte Videobilder zeigen den Tunneleinstieg sowie den Ausstieg unmittelbar vor der Gefängnismauer.

Im Gazastreifen wurde die erfolgreiche Flucht gefeiert. Die islamistische Hamas-Organisation spricht von einem “heroischen Akt”, Israels Regierungschef Naftali Bennett sprach von einem “sehr ernsten” Zwischenfall.

Unter den Ausbrechern ist der frühere Anführer der militanten Al-Aksa-Brigaden in Dschenin, Sakaria Subeidi. Die anderen fünf saßen wegen geplanter oder verübter Angriffe auf Israelis in Haft. Der Ausbruch zeige “den Willen und die Entschlossenheit unserer heroischen Gefangenen”, erklärte die Hamas. Der Islamische Dschihad sprach von einem “schweren Schlag für die Besatzungsmächte”.

Polizei, Armee und Agenten des Inlands-Geheimdienstes Shin Bet sind im Einsatz, um die Entflohenen aufzuspüren. Unterstützt wird die Suche durch Drohnen aus der Luft und durch Spürhunde. Rund um Gilboa wurden Straßensperren eingerichtet.

Rund 400 Insassen der Gilboa-Haftanstalt sollen aus Sicherheitsgründen in andere Gefängnisse verlegt werden.

qu/kle (afp, rtr, dpa, ap)




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