Flugzeug mit aus Afghanistan Evakuierten in Frankfurt gelandet | Aktuell Asien | DW

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Am Dienstag hatte ein A400M der Bundeswehr die Luftbrücke zur Rettung von Deutschen und Afghanen begonnen und erste Flüge in die usbekische Hauptstadt Taschkent durchgeführt. Von dort aus ging es für die geretteten Menschen mit einem von der Bundesregierung gecharterten Airbus A340 der Lufthansa weiter nach Frankfurt am Main, wo die Maschine am frühen Mittwochmorgen ankam.

Inzwischen ist eine dritter Evakuierungsflug der Bundeswehr in der usbekischen Hauptstadt gelandet, laut Außenminister Heiko Maas (SPD) mit 139 Passagieren. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes werden die Menschen von dort aus in den nächsten Stunden mit der Lufthansa weiter nach Deutschland gebracht.

Die deutsche Airline wird in Absprache mit der Bundesregierung auch Evakuierungsflüge aus Doha in Katar und möglicherweise auch aus anderen Anrainerstaaten Afghanistans anbieten, wie ein Lufthansasprecher mitteilte. Für die nächsten Tage sei eine noch unbekannte Zahl von Flügen geplant.

“Wir evakuieren solange es geht weiter”

Ein weiteres Bundeswehr-Transportflugzeug steht laut Maas bereit: “Im Moment sind die Tore am Flughafen geschlossen, sobald die wieder geöffnet sind, werden wir diesen Betrieb fortsetzen.” 

Das Einsatzführungskommando der Bundeswehr teilte mit, auf dem Flughafen von Kabul stocke die Luftrettungsaktion. Dort könnten derzeit keine Maschinen starten, weil die Flughafenfeuerwehr nicht verfügbar sei. Ein Flug konnte demnach offenbar nicht stattfinden. Der Flughafen in der afghanischen Hauptstadt Kabul steht inzwischen unter der Kontrolle des US-Militärs. Die US-Soldaten sollen die Sicherheit des Flughafens gewährleisten und die Evakuierungsaktionen koordinieren.

Viele Länder – darunter Deutschland – versuchen so schnell wie möglich eigene Landsleute und Afghanen auszufliegen, die etwa für die Streitkräfte anderer Staaten oder internationale Organisationen tätig waren und nun Racheaktionen der Taliban befürchten. 

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Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) sagte, sollte eine dauerhafte Luftbrücke, in Abstimmung etwa mit der US-Regierung, zustande kommen, könnten auch mehr Transportkapazitäten bereitgestellt werden. Auf Twitter teilte das deutsche Verteidigungsministerium mit: “Wir evakuieren solange es geht weiter.”

Erste evakuierte Mitarbeiter der Botschaft in Kabul waren nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bereits am Dienstagnachmittag mit einer Linienmaschine auf dem Berliner Flughafen Schönefeld gelandet. Sie waren in der Nacht zu Montag unter den ersten 40 deutschen Staatsbürgern, die mit einem US-Flugzeug nach Doha im Golfemirat Katar ausgeflogen worden waren. 

qu/ww (dpa, rtr)




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