Französische Soldaten töten führenden Dschihadisten in Mali | Aktuell Europa | DW

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Französische Soldaten haben bei einem Einsatz im westafrikanischen Mali einen nach Pariser Einschätzung führenden Dschihadisten getötet. Das sei ein großer Erfolg im Kampf gegen den Terrorismus, teilte Verteidigungsministerin Florence Parly in Paris mit.

Bah ag Moussa wurde als militärischer Chef der islamistischen Gruppe RVIM beschrieben, die mit der Terrororganisation Al-Kaida verbunden sei. Er soll Parly zufolge hinter mehreren Angriffen auf malische und internationale Truppen stehen. Der Mann wurde bereits am Dienstag bei Ménaka im Osten des Landes getötet. Dabei wurden Hubschrauber und Bodentruppen eingesetzt.

5100 französische Soldaten im Anti-Terrorkampf

Frankreich kämpft im riesigen Sahel-Gebiet mit rund 5100 Soldaten seiner “Barkhane”-Mission gegen Terrorgruppen. Einige dieser Gruppen haben der Terrormiliz “Islamischer Staat” (IS) oder Al-Kaida die Treue geschworen. In dem krisengeschüttelten Land sind eine EU-Ausbildungsmission sowie eine UN-Mission tätig, an denen sich auch Deutschland beteiligt. Im Juni hatten französische Streitkräftein Mali Abdelmalek Droukdel, den Führer der Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AQIM), getötet.

sti/mak (afp, dpa)




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