Fridays for Future zurück auf der Straße | Aktuell Deutschland | DW

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Mehrere Tausend Menschen haben in Dutzenden deutschen Städten für mehr Klimaschutz und entschlossene Schritte im Kampf gegen die Erderhitzung demonstriert. Die Aktionen waren Teil der weltweiten Klimaproteste der Bewegung Fridays for Future. In Berlin beteiligten sich nach Angaben der Veranstalter rund 21.000 Manschen an einer Klima-Mahnwache am Brandenburger Tor; die Polizei zählte allerdings nur die Hälfte.

Fridays For Future | Berlin | Luisa Neubauer (Kay Nietfeld/dpa/picture-alliance)

Trotz Corona gehe der Kampf weiter, sagte Klimaaktivistin Luisa Neubauer in Berlin

Die deutsche Aktivistin Luisa Neubauer sagte in ihrer Rede am Brandenburger Tor, der Kampf für einen wirksamen Klimaschutz gehe trotz Corona-Pandemie weiter. Die Bewegung kämpfe für eine effektive Reduktion klimaschädlicher Treibhausgase, für mehr Klimagerechtigkeit und dafür, die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen im Vergleich zur vorindustriellen Zeit. Sie fügte an: “Wir sind da, aber sowas von.”

Greta Thunberg demonstriert an bewährter Stelle

Fridays for Future zufolge sind weltweit mehr als 3000 “Klimastreiks” registriert. Die Mitbegründerin der Fridays-for-Future-Bewegung, Greta Thunberg, postierte sich mit einem guten Dutzend weiterer Demonstranten an bewährter Stelle vor dem schwedischen Parlament in Stockholm. “Heute ist unser globaler Klimaaktionstag, und wir streiken an über 3100 Orten!”, schrieb die 17-Jährige zu einem Foto von der Aktion.

Greta Thunberg vor dem schwedischen Reichstag in Stockholm (Janerik Henriksson/AP/picture-alliance)

Greta Thunberg demonstrierte mit Mitstreiterinnen und Mitstreitern vor dem schwedischen Parlament

In Deutschland waren rund 450 Protestaktionen geplant. So gingen in Köln laut Angaben der Aktivisten rund 7000 Menschen auf die Straße. In Freiburg beteiligten sich laut Polizei rund 6000 Menschen. In Bonn berichteten die Organisatoren von 3000 Teilnehmern, die Polizei von rund 2000. In Aachen sprach die Polizei zunächst von mehr als 1000 Teilnehmern.

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“Wir sind die letzte Generation…”

Auch in Dresden kamen rund 1000 Menschen, ebenso in Mainz. Dort sagte der Fernsehmoderator Eckart von Hirschhausen: “Wir sind die letzte Generation, die etwas ändern kann. Die Menschheit habe 30 Jahre verloren, “weil wir dachten, die Klimakrise ist etwas für Eisbären und Atmosphärenforscher.”

Die Teilnehmerzahlen waren vielerorts wegen der Coronavirus-Pandemie von den Behörden beschränkt worden.

nob/ww (afp, dpa)




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