Friedensnobelpreisträgerin Malala hat geheiratet | Aktuell Asien | DW

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Die pakistanische Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai hat geheiratet. „Heute ist ein kostbarer Tag in meinem Leben. Asser (Malik) und ich haben den Bund fürs Leben geschlossen“, erklärte Malala auf Twitter, wo sie auch Hochzeitsfotos veröffentlichte. Es habe eine kleine Zeremonie im Kreise der Familien in Birmingham gegeben.

„Schickt uns Eure Gebete. Wir freuen uns auf die gemeinsame Reise, die vor uns liegt“, fügte Malala hinzu.

Einsatz für die Bildung von Mädchen

Malala war 2014 im Alter von 17 Jahren mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. Die Tochter eines Schulleiters hatte sich schon als Elfjährige in einem BBC-Blog für den Schulbesuch von Mädchen stark gemacht. Damals war das pakistanische Swat-Tal Hochburg der Taliban, und Malala beschrieb ihr Leben unter der Miliz. Vier Jahre später schossen Taliban-Kämpfer ihr in den Kopf.

Die 15-jährige Malala überlebte schwer verletzt und wurde zur Behandlung ins britische Birmingham ausgeflogen, wo sie seitdem mit ihrer Familie lebt. Im vergangenen Jahr schloss sie ihr Studium der Philosophie, Politik und Wirtschaft an der Universität Oxford ab. Sie setzt sich weiterhin für die Bildung von Mädchen ein.

pg/bri (dpa, afp)




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