Griechenland und Türkei senden positive Signale | Aktuell Europa | DW

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Das Treffen wäre ein wichtiger Schritt in der Kommunikation der beiden Staaten aufeinander zu. Recep Tayyip Erdogan und Kyriakos Mitsotakis haben sich seit Beginn der Amtszeit des Griechen im Sommer 2019 nur einmal getroffen – ebenfalls am Rande eines NATO-Treffens. Seither nahmen die Spannungen zwischen den Ländern zu.

Gefährlicher Streit um Erdgas

Es geht unter anderem um Hoheitsrechte im Mittelmeer. Im östlichen Mittelmeer prüfte die Türkei Öl- und Gasfördergelegenheiten. Die Gebiete werden jedoch auch von Zypern und Griechenland beansprucht. Im vergangenen Jahr standen Griechenland und die Türkei wegen des Erdgaskonflikts im Mittelmeer zwischenzeitlich sogar kurz vor einer militärischen Auseinandersetzung.

Griechenlands Außenminister Nikos Dendias erklärte nach einem Treffen mit seinem türkischen Kollegen Mevlüt Cavusoglu am Montag, man wolle die “ernsthaften Gegensätzlichkeiten” überwinden. Cavusoglu sagte, beide Länder wollten konkrete Schritte zur Verbesserung der wirtschaftlichen Beziehungen einleiten. Man habe sich auf 25 Maßnahmen verständigt.

Der griechische Außenminister Dendias äußerte sich etwas zurückhaltender. Er bilanzierte: “Das Ziel des heutigen Treffens ist der Versuch, einen Verhandlungsprozess anzustoßen und, wenn möglich, zu einer schrittweisen Normalisierung der Situation im Laufe der Zeit zu kommen.”

haz/uh (dpa, rtr)

 




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