Harte Urteile nach Tod von Flüchtlingen in Kühllaster | Aktuell Europa | DW

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Sie hatten viel Geld gezahlt, um illegal nach Großbritannien zu gelangen. Doch die Reise der 39 Menschen aus Vietnam endete mit dem Tod. Ihre Körper waren leblos in einem Kühllaster in einem Industriegebiet in der Grafschaft Essex nahe London gefunden worden.

Nun verurteilte ein britisches Gericht zwei Männer wegen Totschlags und Menschenhandels. Das Strafmaß wurde noch nicht genannt, doch den Verurteilten, einem 43-Jährigen und einem 24-Jährigen, droht lebenslange Haft. Zwei weitere Männer im Alter von 24 und 38 Jahren wurden wegen Menschenhandels verurteilt. Damit wurden in Großbritannien bisher acht Menschen in dem Fall schuldig gesprochen.

Internationale Schleuserkriminalität

Die mitunter noch jugendlichen Männer und Frauen sollen Menschenhändlern teils Zehntausende Euro bezahlt haben, um nach Großbritannien geschleust zu werden.

Boris Johnson und der Polizeichef von Essex, Ben-Julian Harrington, verneigen sich vor niedergelegten Blumensträußen

Der britische Premier Boris Johnson gedenkt mit dem Polizeichef von Essex, Ben-Julian Harrington, im Oktober 2019 der toten Vietnamesen

Im Zusammenhang mit dem Leichenfund wurden seither diverse Verdächtige auch in Frankreich und Belgien festgenommen, die dabei geholfen haben sollen, Migranten aus Südostasien zu schleusen. Auch in Vietnam wurden mutmaßliche Mitglieder eines Menschenhändlerrings verhaftet.

Die Zugmaschine des Lastwagens, in dem die Leichen gefunden wurden, kam aus Irland. Der Container war per Schiff über den belgischen Hafen Zeebrugge in den englischen Hafen Purfleet gebracht worden.

cw/gri (dpa, rtr)




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