Herbert Köfer ist tot | Aktuell Deutschland | DW

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Herbert Köfer, DDR-Fernsehlegende und Publikumsliebling über Generationen, ist tot. Das bestätigte seine Witwe Heike Köfer. Der gebürtige Berliner wurde 100 Jahre alt, rund 80 Jahre davon war er als Schauspieler, Moderator und Synchronsprecher aktiv.

Köfer war von Anfang an ein prägendes Gesicht des DDR-Fernsehens: 1952 verlas er dort die ersten Nachrichten – in der “Aktuellen Kamera”. In die Herzen der Zuschauer spielte er sich in seiner Paraderolle als Opa Paul Schmidt in der TV-Serie “Rentner haben niemals Zeit (Erstausstrahlung 1978). 

Keine Lust auf Ruhestand

Der Mime wirkte aber auch in ernsthaften Stücken wie dem DEFA-Film “Nackt unter Wölfen” (1963) mit, in dem ein Kind in das KZ Buchenwald geschmuggelt wird. Nach der deutschen Wiedervereinigung war Köfer vor allem in beliebten Serien wie “In aller Freundschaft”, “SOKO Leipzig” oder “Ein starkes Team” zu sehen. Im Theater spielte er ab 2011 zudem wieder den Rentner Paul Schmidt.

Herbert Köfer als Rentner Paul Schmidt

Herbert Köfer als “Paul Schmidt” (2016)

Noch mit fast 100 Jahren stand er auf der Bühne – sein hohes Alter sah man ihm nicht an. Die Arbeit halte ihn jung, hatte Köfer immer wieder betont. “Ich lebe mit jeder Vorstellung, jeder Lesung und jedem Tag, an dem ich spiele, auf”, beschrieb er selbst sein Lebenselixier, aus dem er Kraft und Energie schöpfte.

wa/ack (dpa)




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