Hilfsorganisationen beklagen Impfengpässe in armen Ländern | Aktuell Welt | DW

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Um auch in den Ländern des globalen Südens zeitnah und großflächig impfen zu können, müsse das Patentrecht der Pharmakonzerne für die Impfstoffherstellung außer Kraft gesetzt werden, erklärte die Hilfsorganisation Oxfam als Teil der Allianz. Dadurch könnten mehr Länder ihre Impfstoffe selbst herstellen.

Die Allianz warnte vor einem Machtmonopol der Pharmaunternehmen. Wirtschaftlich privilegierte Staaten würden den globalen Gesundheitsnotstand verlängern, sagte Gabriela Bucher, Geschäftsführerin von Oxfam International, “indem sie einer kleinen Gruppe von Pharmaunternehmen erlauben, zu entscheiden, wer lebt und wer stirbt”.

Regierungen sind verantwortlich

In den USA, Frankreich, Deutschland und Großbritannien sind einer Umfrage zufolge mehr als zwei Drittel der Befragten der Meinung, dass Regierungen dafür sorgen sollen, Impfstoff-Technologien mit anderen Ländern zu teilen. Die Befragung hatte das Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag der Allianz Ende Februar durchgeführt.

Trotz der in den kommenden Tagen aus der COVAX-Initiative der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgelieferten weiteren Impfdosen könnten bislang nur rund drei Prozent der Menschen in armen Ländern auf eine Corona-Impfung bis Mitte des Jahres hoffen, hieß es. Bis Jahresende könne im besten Fall ein Fünftel der dortigen Bevölkerung geimpft sein.

fab/wa (kna, dpa)




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