Inzidenzwert steigt in Deutschland wieder | Aktuell Deutschland | DW

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Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 60,2. Sie stieg damit zum zweiten Mal in Folge über den Wert vom Vortag, der am Samstag 57,8 betragen hatte, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilte. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz handelt es sich um die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb dieses Zeitraums. Ziel der Bundesregierung ist es, den Wert auf unter 35 zu drücken. Ab diesem Wert könnten Öffnungen etwa des Einzelhandels in Aussicht gestellt werden. 

Weltspiegel 16.02.2021 | Corona | Deutschland Sachsen Schulöffnung

Trotz steigender Corona-Infektionszahlen sollen Schulen und Kitas vielerorts wieder öffnen

Laut RKI wurden in 7676 neuen Fällen Menschen positiv auf Corona getestet. Außerdem wurden weitere 145 Todesfälle gemeldet. Am Wochenende fallen die Zahlen in der Regel niedriger aus, da nicht alle Gesundheitsämter ihre Zahlen an das RKI melden und auch weniger Tests vorgenommen und ausgewertet werden. Experten führen die steigenden Corona-Neuinfektionen auf die Ausbreitung deutlich ansteckenderer Virusvarianten zurück. 

Mehr Impftempo bei Lehrern und Erziehern

Genau in dem Moment, in dem die Corona-Zahlen vielerorts wieder steigen, sollen in zehn weiteren Bundesländern zum Wochenbeginn Schulen und Kitas öffnen. Deshalb sollen Lehrer und Erzieher nun ein schnelleres Impfangebot bekommen. Ebenso wie Gesundheitsminister Jens Spahn und mehrere Bundesländer unterstützt auch Bundesbildungsministerin Anja Karliczek entsprechende Pläne. “Beide Berufsgruppen nehmen Aufgaben wahr, die für unsere ganze Gesellschaft von ganz großer Bedeutung sind, was sich auch in der Impfpriorisierung zeigen sollte”, sagte die CDU-Politikerin. Eine Grundsatzentscheidung wird bereits Anfang der Woche erwartet.

Tschechien Petrovice | Polizeikontrolle an der Grenze bei Einreise nach Deutschland

Deutsche Polizeibeamte kontrollieren ein Fahrzeug am tschechisch-deutschen Grenzübergang Petrovice/Bahratal

Bei den verstärkten Einreisekontrollen an den Grenzen zu Tschechien und dem österreichischen Bundesland Tirol sind in dieser Woche nach einem Zeitungsbericht mehr als 4500 Menschen abgewiesen worden, weil sie ohne negativen Corona-Test nach Deutschland einreisen wollten. 4522 Menschen sei aus diesem Grund die Einreise verwehrt worden, berichtete die “Bild am Sonntag.” Insgesamt habe die Bundespolizei binnen einer Woche 104.178 Menschen kontrolliert und 15.877 von ihnen abgewiesen. 

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Erfolgsbilanz mit Pfizer/Biontech in Israel

Die verschärften Grenzkontrollen waren am vergangenen Wochenende eingeführt worden, nachdem zuvor RKI Tschechien, die Slowakei und mit wenigen Ausnahmen das Land Tirol als Virusvariantengebiete eingestuft hatte. 

Weltspiegel 01.02.2021 | Corona | Impfstoff Pfizer-Biontech, Großbritannien

Der Impftsoff von Pfizer-BioNtech ist hochwirksam, so aktuelle israelische Studien

Gute Nachrichten kommen indes aus Israel: Nach zwei Impfdosen des Vakzins von
Pfizer/Biontech sinkt das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs um 95,8 Prozent. Dies geht aus Daten des israelischen Gesundheitsministeriums hervor. In 98 Prozent der Fälle verhindere der Impfstoff Fieber und Atemprobleme, in 98,9 Prozent der Fälle führe eine Infektion mit SARS-COV-2 nach der Impfung nicht zur Einweisung ins Krankenhaus oder zum Tod. Die Daten gehen auf landesweite Erhebungen zurück.

Israel, das eine Bevölkerung von rund 9,3 Millionen Menschen hat, fährt eines der ehrgeizigsten Impfprogramme der Welt. Regierungschef Benjamin Netanjahu erwartet, dass in zwei Wochen 95 Prozent der Bürger ab dem Alter von 50 Jahren geimpft sein werden. Vor diesem Hintergrund dürfen Schulen und viele Läden ab diesem Sonntag wieder öffnen.

nob/sti (rtr, afp, dpa)




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